09. November 2019 / 22:12 Uhr

Nach Absage des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge kündigt Gespräch mit Arsène Wenger an

Nach Absage des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge kündigt Gespräch mit Arsène Wenger an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat ein weiteres Gespräch mit Arsène Wenger angekündigt.
Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat ein weiteres Gespräch mit Arsène Wenger angekündigt. © imago images/eu-images / dpa
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Nach dem Absage-Wirbel um Arsenal-Legende Arsène Wenger als Nachfolger des beim FC Bayern München entlassenen Niko Kovac versucht Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nun, die Wogen zu glätten - mit einem Anruf bei der Trainer-Legende.

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Wer hat wem abgesagt? Um Trainer-Legende Arsène Wenger gab es beim FC Bayern München zuletzt großen Ärger. Erst wurde dem ehemaligen Coach des FC Arsenal, ein angeblicher Kandidat für die Nachfolge von Niko Kovac, via Bild abgesagt, dann folgte ein Interview, in dem Wenger den Bayern vorwarf, die Unwahrheit gesagt zu haben. Jetzt hat sich der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zum Wenger-Wirbel geäußert - und kündigte ein Gespräch mit dem 70-Jährigen an. "Vielleicht haben wir uns irgendwie missverstanden", so der FCB-Boss.

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Was war passiert? Wenger galt als Top-Kandidat auf die Kovac-Nachfolge - doch dann folgte am Donnerstagabend eine über die Bild verbreitete Absage: „Arsène Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsène Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München“, teilten die Münchner über das Medium mit.

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Wenger zeigte sich am Freitag in einem Interview mit beIN-Sports pikiert wegen der Bayern-Absage: So habe FCB-Vorstandsboss Rummenigge ihn am Mittwoch zuerst angerufen. Bei einem Telefonat vor dem Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus habe Rummenigge ihn dann gefragt, ob er Interesse am Job hätte. "Wir haben zusammen entschieden, in der kommenden Woche wieder zu telefonieren, weil ich bis Sonntag in Doha bin. Das ist die wahre Geschichte", sagte die Arsenal-Legende - und warf den Bayern damit eine Lüge vor.

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Nach dem Wenger-Konter ist Rummenigge nun offensichtlich bemüht, die Wogen mit dem perfekt Deutsch sprechenden Wenger zu glätten. "Ich habe vor Arsène wahnsinnig großen Respekt. Ich kenne ihn über 30 Jahre. Ich habe überhaupt kein Problem mit ihm. Wir werden sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft miteinander telefonieren und die Dinge ausräumen. Ich habe kein Interesse, mit ihm Stress zu haben", sagte der FCB-Boss.

Pikant: Am Sonntag sitzt Wenger erneut als Experte für beIN-Sports vor der Kamera. Der Sender hatte am Samstag bereits angekündigt, dass sich Wenger erneut zur Causa Bayern äußern wird.

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