20. November 2020 / 13:29 Uhr

ASC 46 Göttingen wird vom Titelkandidaten in Köln empfangen

ASC 46 Göttingen wird vom Titelkandidaten in Köln empfangen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alissa Pierce bringt Erstliga-Erfahrung ins ASC-Team.
Alissa Pierce bringt Erstliga-Erfahrung ins ASC-Team. © Franziska Rien
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Im Moment scheinen die Hürden immer höher zu werden. Die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC 46 Göttingen werden am Sonnabend in Köln von den Rheinland Lions empfangen. Ein Team mit Titelambitionen und ausnahmslos Profispielerinnen in seinen Reihen.

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Stark dezimiert reisen die Basketballerinnen des ASC 46 Göttingen zum Auswärtsspiel der 2. Bundesliga nach Köln. Die Mannschaft von Headcoach René Hampeis wird am Sonnabend um 16 Uhr von den Rheinland Lions erwartet. Geplant ist ein Livestream von dieser Partie, der über Socia-Media-Kanäle veröffentlicht wird.

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Nachdem die Göttingerinnen am vergangenen Wochenende eine herbe Niederlage in heimischer Halle einstecken mussten, treffen sie erneut auf einen starken Gegner. Als Konsequenz aus der letzten Partie fordert Head Coach Hampeis mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Feld von seinen Damen. „Wir haben das Spiel analysiert und arbeiten weiter an den Schwächen. Wir müssen unsere mannschaftliche Geschlossenheit der letzten Jahre wiederfinden, sonst können wir nicht mithalten“, so seine klaren Worte.

Namensänderung und viele Neuverpflichtungen

Die Rheinland Lions, in der vergangenen Saison unter dem Namen MSP Bergische Löwen am Start, standen bei Abbruch der Spielzeit im März auf dem zweiten Tabellenplatz und sind somit als amtierender Vizemeister der 2. Damen Basketball Bundesliga dabei. Bislang konnte das Team von Headcoach Mario Zurkowski coronabedingt lediglich ein Spiel bestreiten und ist somit noch nicht im Spielrhythmus. Viel besser geht es den Göttingerinnen mit gerade einmal zwei ausgetragenen Begegnungen jedoch auch nicht.

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Neben der starken Amerikanerin Rachel Theriot warten diverse weitere Profispielerinnen mit Erstliga-Erfahrungen auf den ASC. Nicht zu vergessen ist der Transfer-Hammer der Lions: Mit Romy Bär haben die Rheinländerinnen eine langjährige Leistungsträgerin und Kapitänin der deutschen A-Nationalmannschaft, die zuletzt in der 1. Liga in Frankreich unterwegs war und dort Euroleague-Erfahrungen gesammelt hat, verpflichten können.

Meisterschaftskandidat Nummer eins

„Die Lions haben einen fast komplett neuen Kader, der nur aus Profispielerinnen zusammengestellt wurde, und sie werden mit Sicherheit die Meisterschaft für sich entscheiden. Wir werden mit einem weiterhin stark dezimierten Kader nach Bergisch-Gladbach reisen und hoffen, dass wir nicht völlig untergehen. Wir müssen einfach versuchen, so lange es geht, dagegen zu halten“, blickt Co-Trainer Fabian Schlüter realistisch auf die schwere Aufgabe.

Von kal/r