14. Januar 2020 / 13:05 Uhr

ASC-Damen kassieren erste Niederlage im Spitzenspiel

ASC-Damen kassieren erste Niederlage im Spitzenspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die ASCerin Pia Volk (Mitte), hier Hinspiel gegen den SC Rist Wedel, kassierte mit ihrem Team im Spitzenspiel eine deutliche Niederlage.
Die ASCerin Pia Volk (Mitte), hier Hinspiel gegen den SC Rist Wedel, kassierte mit ihrem Team im Spitzenspiel eine deutliche Niederlage. © Harald Kuhl
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Die Regionalliga-Basketballerinnen des ASC 46 haben das Spitzenspiel beim SC Rist Wedel verloren. Im Spiel Tabellenerster gegen Tabellenzweiter musste der Aufsteiger beim 49:68 seine erste Saisonniederlage hinnehmen und gaben die Tabellenführung ab.

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Für die Mannschaft von Headcoach René Hampeis standen die Rahmenbedingungen schon von Beginn an unter einem schlechten Stern. Die Gastgeberinnen traten mit einer Mannschaftsaufstellung an, mit der sie bisher gegen noch keinen anderen Gegner gespielt hatten. Neben der 1,90 m großen Center-Spielerin Jessica Höötmann, die auf eine langjährige Bundesligakarriere und das Durchlaufen diverser Jugendnationalmannschaften zurückblicken kann, reaktivierte die Heimmannschaft scheinbar eigens für das Spitzenspiel die ehemalige Nationalspielerin Katharina Kühn, die bis dato kein Spiel für den SC Rist Wedel in der laufenden Saison absolvierte.

Wedel verstärkt Team

Die 1,92 m große Center-Spielerin, die in zehn Jahren 70 Spiele für die Deutsche Nationalmannschaft absolvierte, verfügt nicht nur über langjährige Bundesligaerfahrungen sondern war auch international als Spielerin tätig. Gegen diese geballte Erfahrung und Größe auf den Centerpositionen war es für den ASC 46 schier unmöglich, Mittel zu finden.

Dennoch versuchten die ASCerinnen, sich vorerst nicht davon beeindrucken zu lassen und starteten gewohnt spritzig ins Spiel. Es gelangen die ersten Ballgewinne aus einer aggressiven Defense heraus und Göttingen ging mit sechs Punkten in Führung.

Der Gästetrainer wusste jedoch genau, wie er seine erfahrenen Spielerinnen einzusetzen hatte und so standen beide Centerspielerinnen in weiten Phasen des Spiels gemeinsam auf dem Feld. So gelang es der Heimmannschaft nach und nach ins Spiel zu kommen und sich eine Führung zu erspielen. Wedel gelangen viele einfache Punkte, indem Höötmann und Kühn sich die Bälle untereinander beliebig zuspielten. Wurde eine Spielerin gut verteidigt, war die andere frei. Gelang es in manchen Situationen beide Centerspielerinnen kurzzeitig zu kontrollieren, ging der Ball wieder raus und die offenen Lücken für den Zug zum Korb oder die offenen Würfe wurden gefunden. Hinzu kam, dass der ASC selbst unglücklich agierte. Es wurden viele einfache Würfe am Brett danebengelegt, Distanzwürfe fielen nicht wie gewohnt und wenn aus einer guten Defense heraus Ballgewinne gelangen, wurden die Schnellangriffe nicht konsequent genutzt.

Deutliches Endergebnis

Zur Halbzeit wurde der Spielstand noch bei 36:27 für Rist Wedel gehalten. Auch in der zweiten Halbzeit versuchte Göttingen alles, um dagegen zu halten, hatte aber letztlich keine Mittel, um dem Gegner noch einmal gefährlich zu werden. Nach einem kräftezehrenden Spiel fiel das Endergebnis dann etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf tatsächlich hergab. „Unter den Bedingungen wie der Gegner heute angetreten ist, war es einfach zu schwer für uns. Wenn es dann bei uns selbst zusätzlich auch nicht rund läuft, kann man so ein Spiel nicht gewinnen. Dennoch hat meine Mannschaft stark gekämpft und alles gegeben. Meine Spielerinnen haben sich überhaupt nichts vorzuwerfen oder an sich zu zweifeln. Unser Gegner war heute einfach besser und solche Spiele muss man dann einfach hinter sich lassen und weitermachen. Ich freue mich auf die nächsten Spiele mit dieser tollen Mannschaft“, so der Trainer René Hampeis zum Spielverlauf.

Punkte ASC 46: Nguyen Manh (16), Reimann (6), Wegmann (6), Fengkohl (5), Hadaschik (5), Kretschmar (4), Kuzbyt (4), Döring (3)

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Von Jan-Philipp Brömsen/r