24. Januar 2020 / 09:02 Uhr

Atlético Madrid blamiert sich gegen Drittligist Cultural Leonesa – helfen Alcácer und Cavani?

Atlético Madrid blamiert sich gegen Drittligist Cultural Leonesa – helfen Alcácer und Cavani?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Atlético Madrid hat Probleme mit der Chancenverwertung und ist in der Copa del Rey frühzeitig ausgeschieden. Helfen könnten Paco Alcácer (l., kl. Foto) und Edinson Cavani.
Atlético Madrid hat Probleme mit der Chancenverwertung und ist in der Copa del Rey frühzeitig ausgeschieden. Helfen könnten Paco Alcácer (l., kl. Foto) und Edinson Cavani. © imago images/ZUMA Press/dpa
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In der spanischen Copa del Rey ist Spitzenklub Atlético Madrid nach einer peinlichen Niederlage beim Drittligisten Cultural Leonesa ausgeschieden. Für Trainer Diego Simeone war es wettbewerbsübergreifend bereits die dritte Niederlage in Folge.

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Atlético Madrid ist frühzeitig aus der spanischen Copa del Rey ausgeschieden - und hat sich gegen Drittligist Cultural Leonesa bis auf die Knochen blamiert. Die Mannschaft um "Golden Boy" Joao Felix unterlag in León nach Verlängerung mit 1:2 (1:1, 0:0) und kassierte wettbewerbsübergreifend bereits die dritte Niederlage in Folge. Anders als die Dauerrivalen FC Barcelona und Real Madrid, die sich mit Mühe durchsetzen konnten, muss der Hauptstadtklub den ersten Titel der Saison damit schon abschreiben.

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Trainer Diego Simeone übernahm nach Schlusspfiff die Verantwortung für die Pleite, die Atlético trotz einer zwischenzeitlichen Führung durch Angel Correa (62.) ereilte. Julen Castaneda (83.) konnte für Cultural den Ausgleichstreffer erzielen, in der Zusatzzeit sorgte dann Youngster Sergio Benito für die große Überraschung. "Wir haben es nicht geschafft, Tore zu erzielen", klagte Simeone, der bereits seit Dezember 2011 Trainer von Atlético ist und die Madrilenen neben dem FC Barcelona und Real Madrid als gleichberechtigte dritte Kraft in Spanien etablieren konnte.

Aus nach acht Jahren? Simeone tritt Spekulationen entgegen

In dieser Saison hatte es Diskussionen um den Trainer gegeben, angesichts von acht Punkten Rückstand auf Barcelona und Real in der spanischen Liga war auch von Abnutzungserscheinungen die Rede. Simeone trat diesen Spekulationen nach der Pleite nochmals entgegen: "Ich habe nach wie vor das Verlangen, hier zu arbeiten, wie ich es seit dem ersten Tag habe", erklärte der 49-Jährige. Ob Elfmeter oder Gegentore in der Nachspielzeit in der Champions League – das hat mich nicht verändert und das wird auch das Ausscheiden in dieser Runde nicht."

Auffallend ist bei Atlético die Unkonstanz. War man in den vergangenen Jahren vor allem defensiv die vielleicht beste Mannschaft der Welt, gab es in diesem Jahr immer wieder teils herbe Rückschläge und Niederlagen. Vor allem offensiv fehlt die Durchschlagskraft, in der spanischen Liga gab es in 20 Spielen nur 22 Tore, nicht einmal halb so viele wie etwa der FC Barcelona erzielen konnte. Das reichte immerhin zu 35 Punkten, bedeutete aber auch acht Unentschieden - zu viele, wenn man an die Tabellenspitze will.

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Cavani und Alcácer als Neuzugänge im Gespräch

Deshalb arbeiten Simeone & Co. an einem Coup auf dem Transfermarkt. Für die enttäuschende Offensive um die Mittelstürmer Alvaro Morata und den derzeit verletzten Diego Costa sind Verstärkungen vorgesehen, allen voran wird um PSG-Superstar Edinson Cavani gebuhlt, der auch schon deutliches Interesse an einem Transfer signalisiert hat.

Auch BVB-Stürmer Paco Alcacer, der nach dem Wechsel des norwegischen Toptalents Erling Haaland zu den Dortmundern nur noch Ersatzmann sein dürfte, ist bei den Spaniern im Gespräch. Ob Atlético womöglich sogar beide holt, hängt wohl auch von Costa ab, der seit November von einem Bandscheibenvorfall außer Gefecht gesetzt wird. Das nötige Kleingeld wäre vorhanden: In dieser Saison steht nach dem Verkauf von Antoine Griezmann bisher ein Transfer-Plus von knapp 70 Millionen Euro zu Buche.

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