11. November 2019 / 22:53 Uhr

ATP Finals: Überragender Alexander Zverev schlägt Rafael Nadal im ersten Gruppenspiel souverän

ATP Finals: Überragender Alexander Zverev schlägt Rafael Nadal im ersten Gruppenspiel souverän

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Zverev bejubelt seinen ersten Sieg überhaupt gegen Rafael Nadal.
Alexander Zverev bejubelt seinen ersten Sieg überhaupt gegen Rafael Nadal. © 2019 Getty Images
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Starker Beginn auf dem Weg zur Titelverteidigung: Alexander Zverev hat im ersten Gruppenspiel der ATP Finals souverän gegen Rafael Nadal gewonnen. Es war der erste Sieg des Hamburgers überhaupt gegen den Spanier.

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Perfekter Start und Premierensieg für den Titelverteidiger: Alexander Zverev hat zum Auftakt der ATP Finals erstmals in seiner Karriere gegen Rafael Nadal gewonnen. Der 22 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg setzte sich am Montag in London im ersten Gruppenspiel nach einer bemerkenswerten Vorstellung mit 6:2, 6:4 gegen den Weltranglisten-Ersten aus Spanien durch. Nach 1:23 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball und ging nach dem sechsten Vergleich mit Nadal erstmals als Sieger vom Platz.

Zverev nun gegen siegreichen Tsitsipas

Nun trifft Zverev am Mittwoch auf den Griechen Stefanos Tsitsipas, der das erste Match der Gruppe „Andre Agassi“ gegen den Russen Daniil Medwedew gewonnen hatte. Auch gegen Tsitsipas hat Zverev mit 1:3 eine negative Bilanz. Anfang Oktober im Halbfinale von Peking verlor er aber nur knapp. Nadal bekommt es am Mittwoch dann mit Medwedew zu tun.

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Der 33 Jahre alte Linkshänder aus Mallorca war zuletzt beim Masters-Series-Turnier in Paris-Bercy zu seinem Halbfinale wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht angetreten. Unter der Woche hatte er bereits angedeutet, dass er seinen Gesundheitszustand nicht genau einschätzen könne. Tatsächlich wirkte Nadal zumindest gehemmt.

Wobei sein Kontrahent auf der anderen Seite des Netzes seinen Teil dazu beitrug. Zverev spielte vom ersten Ballwechsel an hochkonzentriert und zeigte eine bravouröse Leistung. Zum 3:2 gelang ihm im ersten Satz das Break. Zverev schlug stark auf, kam am Ende auf elf Asse und ließ nicht eine einzige Breakchance Nadals zu.

ATP-Finals: Alex Zverev zum Sieg über Rafa Nadal

Zverev zeigt keine Schwächen

Zudem returnierte er gut und brachte Nadal immer wieder mit präzisen Schlägen zur Verzweiflung. Zum 5:2 nahm Zverev erneut Nadal das Aufschlagspiel ab und ließ sich diese Chance nicht entgehen. Nach 34 Minuten entschied der Hamburger Durchgang eins für sich.

Im zweiten Satz änderte sich das Bild nicht grundlegend. Gleich sein erstes Service nahm Zverev dem 12-maligen Roland-Garros-Sieger ab. Bei 5:3-Führung wechselte Zverev noch mal den Schläger, Nadal brachte mit Mühe sein Service durch. Dann aber schlug Zverev zum Matchgewinn auf - und zeigte keine Schwächen und keine Nerven.

Deutschlands größtes Tennistalent: Die Karriere von Alexander Zverev in Bildern

Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. Zur Galerie
Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der SPORTBUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. ©

Geht London-Fluch für Nadal weiter?

Für Nadal könnte sich damit der London-Fluch auch 2019 fortsetzen. Die ATP Finals sind das einzige große Turnier, das er noch nicht gewonnen hat. Sechsmal schon fehlte er verletzt. 2017 zog er nach einer Auftaktniederlage gegen den Belgier David Goffin zurück.

Einen weiteren grandiosen Start aus deutscher Sicht feierten die Turnier-Debütanten Kevin Krawietz und Andreas Mies. Das an Nummer drei gesetzte Doppel siegte gegen die niederländisch-rumänische Kombination Jean-Julien Rojer und Horia Tecau 7:6 (7:3), 4:6, 10:6. „Das war ein gutes Match und ein solider Einstieg“, sagte der 27 Jahre alte Coburger Krawietz nach dem Sieg in 1:43 Stunden.