12. August 2019 / 17:50 Uhr

ATSV Stockelsdorf weiterhin ohne Punktverlust, MTV Ahrensbök mit Kantersieg

ATSV Stockelsdorf weiterhin ohne Punktverlust, MTV Ahrensbök mit Kantersieg

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Lubecco Behrens schoss zwei Tore für den ATSV Stockelsdorf.
Lubecco Behrens schoss zwei Tore für den ATSV Stockelsdorf. © fussball.de
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Auch Olympia Bad Schwartau, Preußen Reinfeld II, SC Buntekuh, Ratzeburger SV und Türkischer SV siegen.

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ATSV Stockelsdorf - VfL Vorwerk 3:1

Der ATSV Stockelsdorf feiert in der Kreisliga Süd-Ost seinen dritten Sieg im dritten Spiel und wird seiner Favoritenrolle gleich in den ersten Zügen der neuen Spielzeit gerecht. Gegner war am Rensefelder Weg der nicht zu unterschätzende offensivstarke Aufsteiger VfL Vorwerk. In einer Partie, in der die beiden Torleute Kenneth Jürgens und Alexander Rohrer eine starke Vorstellung zeigten, brachte Lubecco Behrens (Foto) den ATSV nach 20 Minuten in Führung. Vorwerk versteckte sich aber keineswegs, spielte munter mit und belohnte sich durch den Ausgleich von Dogan Cirak. Stodo startete besser in den zweiten Abschnitt, so konnte Behrens, Sohn vom ehemals bekannten Stürmer Hasko, seine Farben nach 51 Minuten wieder auf die Siegerstraße bringen. ATSV-Trainer Robert Balazs zückte mit Patrick Lehmann seinen Joker, der mit dem 3:1 nach 85 Minuten alles klar machte.**

Michael Hellberg: "Nichts für schwache Nerven und auch nicht unbedingt etwas für Fußballästheten. So ist es aber meist in Spielen, welche ihre Schatten voraus werfen. Am Ende ist alles egal und die drei Punkte bleiben nach 90 Minuten auch folgerichtig am Rense. Auch wenn jeder wollte und die Motivation auf beiden Seiten hoch war, bedanken wir uns bei Vorwerk für ein faires Spiel und wünschen Benny und Eugen mit Ihren Jungs weiterhin viel Erfolg.

Benjamin Schramm: "Wie vorher erwartet ein Spitzenspiel auf Augenhöhe mit dem am Ende verdienten Sieg der Stockelsdorfer. Leider bekommen wir erneut nach zwei individuellen Fehlern im Spielaufbau zwei Gegentore, dazu noch eins nach einem Standard. Bei uns merkt man noch, dass gerade offensiv die Abstimmung und das Miteinander fehlt. Wir werden aus den Fehlern lernen und sie abstellen. Glückwunsch nach Stockelsdorf!"

MTV Ahrensbök führt schon zur Pause 5:0

MTV Ahrensbök - FC Dornbreite II 7:0

Die Ostholsteiner bejubelten am Samstag ihren zweiten Saisonsieg und haben dabei direkt mal etwas für ihr Torverhältnis getan. Nach dem 7:1 gegen den TSV Schlutup ist dies bereits der zweite Kantersieg am Stück. Bereits nach den ersten 45 Minuten stand es 5:0 und der Sieger stand längst fest. Im ersten Abschnitt trafen Moritz Kunkel (zwei), Ken Pawlowski, Marc Kolbow und Torben Siemen. Erneut Pawlowski und Kevin Sager schraubten das eindeutige Ergebnis noch weiter in die Höhe.

Patrick Bohnsack: "Ein verdienter Sieg von uns. Wir sind stolz auf die Truppe, aber wissen, dass wir uns darauf nicht ausruhen dürfen."

Hakan Temnur: "Die ersten 20 Minuten haben wir gut mitgehalten. Da haben wir gut mitgespielt und Ahrensbök hat noch kein Konzept gefunden. Leider haben wir uns dann ein Kontertor gefangen und dann lief es einfach nicht mehr zu unseren Gunsten. Heute war die Leistung des Schiedsrichters nicht kreisligatauglich. Zum Glück hatten wir einen fairen Gegner, der Fehlentscheidungen teilweise mit korrigiert hat."

Olympia Bad Schwartau mit gutem Saisonstart

TSV Kücknitz - Olympia Bad Schwartau 0:3

Positiver Saisonstart für den SV Olympia! Die Schwartauer setzten sich ohne größere Probleme glatt mit 3:0 am Roten Hahn durch und landen dadurch auf Rang Zwei der Tabelle. Dabei war es in der ersten Halbzeit wahrlich kein Leckerbissen, sondern eher "Kick & Rush". Das erste Tor der Blau-Roten erzielte Daniel Köster in der 25. Minute nach einem Standard. Christian Hahn erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0. Nach dem dritten Bad Schwartauer Treffer durch Jan-Hendrik Froh sah Vincent Pape nach einer Tätlichkeit zwar die rote Karte, sodass Olympia ab da an in Unterzahl agieren musste, jedoch konnte Kücknitz seine Offensive kaum einmal zwingend in Szene setzen und blieb harmlos.

Michael Kreft: "Gegen Olympia Bad Schwartau haben wir heute leider nicht viel abgerufen. Somit zurecht 0:3 verloren. Glückwunsch an Olympia."

Alexander Weiß: "Wir hatten 30 Minuten große Probleme ins Spiel zu finden. Gehen dann sicherlich etwas glücklich durch zwei Standards in Führung. In der zweiten Halbzeit sind wir aber erheblich besser und machen schnell das 3:0. Bis auf eine unnötige Rote Karte kurz vor Ende kann man auch mit diesem Spiel im Großen und Ganzen zufrieden sein. Ein verdammt guter Start in die Saison."

Preußen Reinfelds Reserve im ersten Spiel mit klarem Erfolg

Preußen Reinfeld II - Fortuna St. Jürgen 5:1

Genau so hatte sich die Reinfelder Reserve ihr erstes Spiel in der Kreisliga vorgestellt. Der Aufsteiger setzte sich überraschend deutlich mit 5:1 gegen die Fortuna aus St. Jürgen durch. Nach der ersten Hälfte sah es aber noch nach einer engen Kiste aus, denn nur Julius Rapp traf für die Preußen. Zwar stellte Alexander Seeger direkt nach der Pause auf 2:0, aber die Antwort der Gäste ließ nur zwei Minuten auf sich warten. Florian Knoop konnte verkürzen. Nach dem 3:1 von Paul Treichel ließ Fortuna sich überrennen und fing sich zwei weitere Gegentreffer. Julius Rapp (Elfmeter) und Florian Wurst waren für die Stormarner erfolgreich.

Christopher Naatz: "Nach einer kurzen Phase des Abtastens und einem Chancenplus für Fortuna haben wir uns mehr uns mehr und mehr gefangen und das Spielgeschehen in die eigene Hand genommen. Von diesem Moment an haben wir das Spiel bestimmt und hätten vor allem in der zweiten Halbzeit das eine oder andere Tor mehr erzielen müssen. Insgesamt sind wir zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung in unserem ersten Pflichtspiel in dieser Saison. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Wettkämpfe und haben im Hinterkopf, dass wir noch an einigen Baustellen arbeiten müssen, um eine dauerhaft konstante Leistung auf den Platz bringen zu können.**

Kenny Siggelkow: "Absolut verdiente Niederlage, auch in der Höhe mehr als verdient. Wir haben zu keinem Zeitpunkt des Spiels, auch wenn wir in den ersten fünf Minuten eine hundertprozentige Torchance vergeben haben, nie richtig Zugriff aufs Spiel gehabt. Wir waren defensiv, wie offensiv nicht auf der Höhe."

Buntekuh mit glücklichem Sieg

SC Buntekuh - TSV Pansdorf II 1:0

In einem mäßigen Spiel hatte Heimteam SC Buntekuh letztlich das bessere Ende für sich. Das goldene Tor erzielte Ramezan Hassan bereits in der 14. Spielminute, als Azad Hassan mustergültig auflegte. Der Vorlagengeber zog sich jedoch kurz vor der Pause einen Handbruch zu und wurde direkt ins Krankenhaus gebracht. Pansdorf vergab kurz nach dem Wiederanpfiff einen Elfmeter, der zentral gegen die Latte getreten wurde und von da aus abprallte. Im zweiten Durchgang hatte der Gast deutlich mehr vom Spiel, nutze seine zahlreichen Möglichkeiten aber nicht. Buntekuh konnte nur mit drei Ersatzspielern antreten und hofft, dass sich das Lazarett so langsam lichtet.

Nawzat Hassan: "Knapp, aber am Ende ein verdienter Sieg. Pansdorf hat uns einiges abverlangt. Leider hat sich heute unser spielender Co-Trainer die Hand gebrochen und wird uns einige Zeit fehlen."

Lennart Landsberg: "Ein absolut gebrauchter Tag für uns heute. In einem sehr niveauarmen Spiel muss es am Ende mindestens Unentschieden stehen. Wir nutzen unsere deutlichen Chancen nicht und verschießen zu allem Überfluss auch noch einen Elfmeter. Gegen einen schwachen Gegner hätten wir heute einfach Punkte holen können. Buntekuh hat mit Sicherheit unter ihren Ansprüchen gespielt, wir schaffen es jedoch nicht dieses auszunutzen und bekommen den Ball nicht über die Linie. Von uns unterm Strich ein schwacher Auftritt, wir machen zu viele einfache Fehler im Spielaufbau. Eine Punkteverteilung wäre verdient. Heute war das Glück nicht auf unserer Seite. Solche Tage gibt es leider im Fußball, wir machen weiter. Dankeschön an Buntekuh für eine faire Partie, gute Besserung an den verletzten Spieler, der mit dem RTW abgeholt werden musste und weiterhin viel Erfolg."

Ratzeburg dreht nach der Pause mächtig auf

TSV Gudow - Ratzeburger SV 0:5

Der RSV feiert im zweiten Match den ersten Sieg in der neuen Saison. Nach einem deutlichen Sieg der "Inselstädter" sah es zur Pause zunächst noch nicht aus. Der einzige Treffer fiel durch ein Eigentor von Marcel Grupe. Ratzeburg kam aber wie die Feuerwehr hellwach aus der Pause und schon nach 57 Minuten stand es dann 4:0 und die Messe am Segrahner Berg war gelesen. Lewis Vieth, Lars Behnk und Jesko Teetzmann trafen. Lewis Vieth schnürte in der Schlussminute den Doppelpack.

Ralf Burmeister: "Das war unser schlechtestes Heimspiel seit zwei Jahren! Keine Zweikämpfe gewonnen, keine Leidenschaft im Spiel. So kann man kein Derby gegen starke Ratzeburger gewinnen."

Marc Fischer: "Erste Halbzeit war es noch etwas zäher und wir haben uns Gudow quasi so zurechtgelegt, dass sich zweite Halbzeit viele Räume für uns ergeben haben. Es war ein verdienter Erfolg für uns und wir sind froh, dass wir nach dem späten Ausgleich vergangene Woche nun den ersten Dreier einfahren konnten."

Schlutup mit dritter Pleite in Serie

Türkischer SV - TSV Schlutup 2:1

Null Punkte trotz des ersten Sieges hat der Türkische SV. Grund: in der letzten Woche trat man im Auswärtsspiel bei Fortuna St. Jürgen kurzfristig gar nicht an. Dass die Truppe es durchaus drauf hat, sah man am Sonntag, denn Verbandsliga-Absteiger Schlutup wurde mit 2:1 geschlagen. Nach torloser erster Halbzeit brachte Kapitän Ahmet Erenkaya die Schwarz-Roten nach 49 Minuten in Front. Schlutup, das beste Chancen ungenutzt ließ, fing sich das zweite Gegentor durch Ahmad Sirdah. Roman Wilhelm brachte die Truppe vom Palinger Weg zwar per Elfmeter nochmal nah an ein Remis, es sollte jedoch der einzige TSV-Treffer in diesem Spiel bleiben.

Björn Lippke: "Wenn Grundtugenden wie Einsatz, Laufbereitschaft und Zweikämpfe nicht vorhanden sind, verliert man halt. Der Türkische SV hat uns gezeigt, was es heißt, als Team aufzutreten. Wir wollen hingegen an jeden Pass eine Schleife machen. Gehen grundsätzlich Zweikämpfen aus dem Weg. Und sind mehr mit uns beschäftigt. Keiner, der mal ein Zeichen setzt. Aber jeder will den anderen erklären, wie Fussball geht."

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