03. Februar 2018 / 10:46 Uhr

Aubameyang-Nachfolger beim BVB: Das ist Michy Batshuayi

Aubameyang-Nachfolger beim BVB: Das ist Michy Batshuayi

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Michy Batshuayi feierte einen Traumeinstand bei Borussia Dortmund.
Michy Batshuayi feierte einen Traumeinstand bei Borussia Dortmund. © Imago
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Michy Batshuayi soll bei Borussia Dortmund in die "sportliche Rolle" von Pierre-Emerick Aubameyang schlüpfen. Beim Debüt in Köln erzielte der Belgier gleich zwei Tore!

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Kann Michy Batshuayi den besten BVB-Torjäger der vergangenen Jahre ersetzen? Diese Frage stellt sich nach der Verpflichtung des Belgiers und dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal. Borussia Dortmund leiht den Auba-Ersatz zunächst bis zum Sommer aus. Eine Kaufoption besitzt der BVB für den 24-jährigen Angreifer nicht. Der Einstand ist verheißungsvoll: Beim 3:2-Erfolg am Freitagabend in Köln erzielte gleich mal einen Doppelpack für sein Team.

Wenn man sich im Internet über Batshuayi informiert, dann muss man bei den meisten Details auch direkt an Aubameyang denken. Warum? Der SPORTBUZZER stellt EUCH den Belgier etwas genauer vor.

Herkunft

Batshuayis Eltern stammen aus dem Kongo. Der Mittelstürmer wurde aber in Brüssel geboren und spielte bereits in der U21 für die belgische Auswahl. Sein erstes Pflichtspiel in der A-Nationalmannschaft absolvierte er am 28. März 2015 beim 5:0-Sieg gegen Zypern. Dabei erzielte er sogar einen Treffer. Zu diesem Zeitpunkt stand Batshuayi noch bei Olympique Marseille unter Vertrag.

Der französische Erstligist verpflichtete den belgischen Stürmer damals für sechs Millionen von Standard Lüttich. Zwei Jahre nach seinem Wechsel nach Marseille ging es für 39 Millionen Euro zum FC Chelsea. Alle träumten damals vom neuen Didier Drogba. Doch dazu kam es bis dato nicht.

Bei den Blues konnte sich Batshuayi erst gegen Diego Costa und später auch gegen Alvaro Morata nicht durchsetzen. In 53 Einsätzen kam der Belgier oft als Joker zum Einsatz. Die Statistik: 19 Tore und vier Vorlagen. Immerhin gelangen ihm zuletzt im Pokalspiel gegen Newcastle United zwei Treffer.

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Spielweise

Batshuayi tritt auf dem Spielfeld ähnlich wie Aubameyang auf. Der 24-Jährige ist schnell, verfügt über eine gute Technik und ist auch im Abschluss stark. Im Vergleich zum Gabuner agiert der neue BVB-Angreifer körperlich noch etwas präsenter.

Laut Chelsea-Trainer Antonio Conte müsse sich der Belgier aber noch in seiner Defensiv-Arbeit steigern. Im Angriff fehlt ihm oft der Überblick. Viele sagen, dass er zu eigensinnig sei.

Auftreten

Der Trainingsfleißigste soll Batshuayi nicht sein. Einige Kritiker bezeichnen ihn sogar als „Bad Boy“. Der Belgier wurde in seiner Zeit als Nachwuchsspieler des RSC Anderlecht sogar mal aus dem Verein geschmissen. „Es war richtig, mich rauszuwerfen. Ich war kein Engel“, sagte der Belgier damals. 

Auch bei der belgischen U21 flog er 2013 kurz vor einem Turnier aus dem Kader. „Er kann der beste Stürmer von allen sein, wenn er will, was nicht immer der Fall ist“, beschrieb ihn der frühere Gladbacher Igor de Camargo.

Neben dem Platz

Auch hier verhält sich der 24-Jährige ähnlich wie Aubameyang. Die Outfits sind oft extravagant, mit seinen Frisuren zieht er die Blicke auf sich. Bei Twitter und. Co ist der 24-Jährige mindestens genauso aktiv. Für viele Skandale hat er aber nicht gesorgt.

Die Skandal-Akte Aubameyang in Bildern


Mit 77 km/h in einer 30er Zone: Am 13. Oktober 2013 wird Aubameyang mit 47 km/h zu viel geblitzt. Das Bußgeld von 200€ verkraftet der Stürmer locker - schon mehr schmerzt da der Verlust seiner Fahrerlaubnis für einen Monat. Bereits zuvor wurde der Stürmer in seinem Porsche geblitzt. Zur Galerie
Mit 77 km/h in einer 30er Zone: Am 13. Oktober 2013 wird Aubameyang mit 47 km/h zu viel geblitzt. Das Bußgeld von 200€ verkraftet der Stürmer locker - schon mehr schmerzt da der Verlust seiner Fahrerlaubnis für einen Monat. Bereits zuvor wurde der Stürmer in seinem Porsche geblitzt. ©
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