03. Oktober 2019 / 19:55 Uhr

Kommentar nach Verbalattacke von Aubameyang: BVB-Boss Watzke macht es sich zu einfach

Kommentar nach Verbalattacke von Aubameyang: BVB-Boss Watzke macht es sich zu einfach

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Emerick Aubameyang (links) und Hans-Joachim Watzke attackierten sich zuletzt verbal. Die ursprüngliche Attacke von Watzke in Richtung des Ex-BVB-Stars sei aber nicht nachvollziehbar, meint SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp.
Pierre-Emerick Aubameyang (links) und Hans-Joachim Watzke attackierten sich zuletzt verbal. Die ursprüngliche Attacke von Watzke in Richtung des Ex-BVB-Stars sei aber nicht nachvollziehbar, meint SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp. © Getty Images
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Ex-BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang hat Hans-Joachim Watzke als "Clown" bezeichnet. Der Boss von Borussia Dortmund hatte zuvor in Richtung des Gabuners geschossen und die Gehälter in der Premier League kritisiert. SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp kann den Ursprung der Watzke-Aussagen nicht nachvollziehen.

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Dass Pierré-Emerick Aubameyang zwar ein cooler Typ, aber kein pflegeleichter Spieler ist, dürfte inzwischen jedem bekannt sein. Dass er seit Jahren Tore liefert wie am Fließband, ebenfalls. Warum Hans-Joachim Watzke also zu einem verspäteten Nachtreten gegen den ehemaligen Publikumsliebling von Borussia Dortmund ausholte, bleibt sein Geheimnis.

Aubameyang spiele zwar eine tolle Saison bei Arsenal, säße aber mittwochs traurig vorm Fernseher, wenn die Champions League läuft, stichelte der BVB-Boss in der Süddeutschen Zeitung. Immerhin mache den Gabuner ja ein Blick auf sein Konto fröhlich, so Watzke weiter.

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Dass Aubameyang zurückschlägt, ist verständlich

Zur Erinnerung: Aubameyang schoss in 213 Spielen 141 Treffer für Borussia Dortmund und legte 36 weitere vor. Mit seinem Tor zum 2:1 gegen Eintracht Frankfurt sorgte er für den Pokalsieg 2017 und bescherte den Schwarz-Gelben mit seinem Wechsel zum FC Arsenal über 60 Millionen Euro Ablöse.

Dass der Gabuner nach Watzkes Aussagen nun zurückschlägt, ist nur verständlich. „Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber rede, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe, Herr Watzke. Sie sind so ein Clown“, schrieb der Stürmer bei Twitter. Tatsächlich lag damals im Innenverhältnis zwischen Mannschaft und Bossen einiges im Argen. Angeblich habe Watzke mehrmals sein Wort gebrochen, als es um Aubameyangs möglichen Wechsel nach China ging, behauptet die Spielerseite.

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Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Watzke sich gegenüber verdienten Spielern im Ton vergreift – ähnliches passierte auch schon im Fall von Robert Lewandowski oder bei Kevin Großkreutz. Statt nachzukarten sollte sich Watzke lieber fragen, warum Aubameyang bei einem Klub spielt, der nicht in der Königsklasse kickt und nicht beim BVB. Die Gründe dafür nur beim Geld zu suchen, wäre jedenfalls viel zu einfach.

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