16. März 2020 / 19:44 Uhr

Jetzt also doch: Auch die Regionalliga muss bis mindestens Mitte April Pause machen

Jetzt also doch: Auch die Regionalliga muss bis mindestens Mitte April Pause machen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auch der Amateurfußball steht logischerweise hinter der Gesundheit: Bis Mitte April wird der Ball in der Regionalliga Nord nicht mehr Rollen.
Auch der Amateurfußball steht logischerweise hinter der Gesundheit: Bis Mitte April wird der Ball in der Regionalliga Nord nicht mehr Rollen. © Horst Schreiber
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Es war unvermeidbar: Auch der Norddeutsche Fussball-Verband musste die Reißleine ziehen und alle Spiele bis zum 19. April verschieben. Das kam am Montagabend auf einer Telefonkonferenz des Präsidiums heraus. 

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Der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) hat seine Vereine lange im Unklaren gelassen, nach einer Telefonkonferenz des Präsidiums am Montag steht fest: Alle Spiele in allen Altersklassen bis zum 19. April werden verlegt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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Die Absage für die Regionalliga Nord hatte ursprünglich nur bis zum 16. März gegolten, gleichwohl wurden nicht nur die Spiele vom vergangenen Wochenende, als auch die beiden für morgen geplanten Nachholpartien abgesagt. Lange Zeit war unklar, ob es für die 96-Reserve am Freitag sowie am Sonntag für den TSV Havelse und den HSC weitergehen würde.

Spiele im Hochsommer sind vorprogrammiert

„Wir machen uns natürlich Gedanken über das, was danach passiert, aber ich will auch nicht die Pferde scheu machen“, sagte Jürgen Stebani, Vorsitzender des Spielausschusses. Zweites Ergebnis: Die Saison, die ursprünglich am 17. Mai beendet sein sollte, wird in die Verlängerung gehen. Laut Stebani mindestens bis Mitte Juni. „Wir hoffen, dass wir nach dem 19. April wieder spielen können“, sagt Stebani. Anfang April soll die Situation neu bewertet werden.

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Vor dem Spiel begrüßen die Kapitäne die Schiedsrichter. Zur Galerie
Vor dem Spiel begrüßen die Kapitäne die Schiedsrichter. ©

Undankbare Situation nach zäher Wintervorbereitung

„Das war nur logisch und überfällig“, sagt Havelses Trainer Jan Zimmermann, dessen Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef derzeit ebenfalls auf Eis liegt. Es sei grundsätzlich schon verrückt, wie sich die Ereignisse zuletzt überschlagen hätten, sagt 96-Trainer Christoph Dabrowski. Seine Spieler trainieren seit Ende vergangener Woche individuell zu Hause – wie in Havelse und beim HSC auch. „Die Jungs sind in der Vorbereitung gelaufen, bis sie gekotzt haben und jetzt sind sie wieder komplett raus“, sagt HSC-Trainer Martin Polomka und spricht von einer extrem schwierigen Situation.

„Die Jungs sind in der Vorbereitung gelaufen, bis sie gekotzt haben und jetzt sind sie wieder komplett raus.“

Klar ist ebenfalls, dass die vier Halbfinalspiele im NFV-Pokal – unter anderem sollte der TSV Havelse an Ostermontag, 13. April, Eintracht Braunschweig empfangen – einen neuen Termin brauchen werden.

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