21. November 2021 / 17:23 Uhr

Auch Frankfurt knackt Freiburg: Lindström und Kostic schießen SGE ins Liga-Mittelfeld

Auch Frankfurt knackt Freiburg: Lindström und Kostic schießen SGE ins Liga-Mittelfeld

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt sammelte gegen den SC Freiburg einen wichtigen Dreier.
Eintracht Frankfurt sammelte gegen den SC Freiburg einen wichtigen Dreier. © IMAGO/Jan Huebner
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Erst der FC Bayern, jetzt Eintracht Frankfurt: Bundesliga-Überraschungsteam SC Freiburg hat die zweite Niederlage in Folge kassiert und verliert den Kontakt zum BVB und FCB. Mit dem erst dritten Saisonsieg macht die Eintracht in der Tabelle einen großen Sprung nach vorn.

Ist der Freiburg-Code geknackt? Es macht den Anschein. Zwei Wochen nach dem FC Bayern München hat nun auch Eintracht Frankfurt das Bundesliga-Überraschungsteam SC Freiburg geschlagen und dem SC damit die erst zweite Saisonniederlage zugefügt. Jesper Lindström (34. Minute) und Filip Kostic (43.) erzielten die Treffer beim 2:0 (2:0)-Sieg des Europa-League-Teilnehmers. Freiburg hatte bei der Premieren-Pflichtspielpleite im neuen Europa-Park Stadion zwar durchaus viele Chancen, doch die Frankfurter nutzten im Gegensatz zum Team von Kult-Trainer Christian Streich ihre Möglichkeiten - auch tabellarisch: Mit dem zweiten Sieg in Folge springt die SGE auf Mittelfeld-Platz elf. Freiburg bleibt weiterhin Dritter. Das Polster auf den Europa-League-Platz ist aber auf zwei Zähler geschmolzen.

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Der SCF setzte im Heimspiel auf exakt die gleiche Startelf wie bei der 1:2-Niederlage beim FC Bayern vor zwei Wochen. Auch Verteidiger Nico Schlotterbeck, dessen Einsatz wegen muskulärer Probleme fraglich war, ist dabei. Eintracht-Trainer Oliver Glasner änderte seine Anfangsformation im Vergleich zum 2:1 bei der SpVgg Greuther Fürth auf zwei Positionen: Für Martin Hinteregger, der im Training einen Schlag abbekommen hatte und deshalb ausfiel, sowie Erik Durm (auf der Bank) begannen die Routiniers Makoto Hasebe und Timothy Chandler.

Und die Erfahrung zahlte sich gegen die zuletzt so unbekümmert auftretenden Freiburger aus. Nachdem die Hessen die erste Chancenwelle der Gastgeber überstanden hatten - Vincenzo Grifo (18.), Lucas Höler (19.) und erneut Grifo (24.) prüften Frankfurts Nationalkeeper Kevin Trapp - erarbeitete sich die Glasner-Elf ein Chancenplus. Und das nutzte die Eintracht eiskalt aus. Erst sorgte Lindström für den Führungstreffer, nachdem ihm sein Gegenspieler Lukas Kübler den Ball unglücklich in den Lauf spitzelte (34.), dann segelte eine Freistoß-Flanke von Kostic an Freund und Feind vorbei nach einmaligem Aufprall ins Tor vom zögerlichen Mark Flekken (43.).

Auch in Halbzeit zwei war die Partie ausgeglichen. Allerdings konnten die Freiburger anders als noch an den ersten Spieltagen ihre Balldominanz nicht in Tore umsetzen. Nicolas Höfler (51.) traf per Kopfball kurz nach Wiederanpfiff nur die Latte. Tuta klärte einen Grifo-Volley (56.) auf der Linie. So blieb es beim 0:2 und Freiburg verpasste die Einstellung eines Klub-Rekords: Zehn Heimspiele ohne Niederlage in Serie gelangen dem SCF in der Bundesliga bislang nur 2012 - und dabei bleibt es vorerst auch.