07. November 2016 / 12:50 Uhr

Auch Markkleebergs Zweite kann Tauchas D-Jugend nicht stoppen

Auch Markkleebergs Zweite kann Tauchas D-Jugend nicht stoppen

Kai Rachner
SPORTBUZZER-Nutzer
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Auch Markkleebergs Zweite kann Tauchas D-Jugend nicht stoppen © Norman Rembarz
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Die Jungs der SG feiern einen 4:0-Sieg (2:0) im Sportpark Camillo Ugi.

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Langsam nimmt die Siegesserie atemberaubende Auszüge an. Auch bei der Reserve von Kickers 94 Markkleeberg riss unsere Erfolgssträhne nicht und wir sammelten weitere drei Punkte. Kurz nach dem ersten Hahnenschrei machten wir uns auf den Weg in den Sportpark Camillo Ugi, um uns dort mit den Gastgebern zu messen. Mit breiter Bank, wir mussten nur auf den weiterhin verletzten Sky verzichten, starteten wir diesmal verhalten in die Partie.

Bei Herbstbedingungen mit nassem, teils in den Strafräumen holprigem Geläuf und trüb-feuchter Witterung mussten wir erst in die Gänge kommen und liessen in den ersten Minuten die Hausherren spielen. Diese agierten gefällig, vornehmlich über ihre quirligen Aussenspieler, die die Bodenverhältnisse gut zu nutzen wussten. Aber spätestens an unserer robusten Defensivlinie waren sie mit ihrem Latein am Ende. Wir kamen so häufig zu Ballgewinnen und spielten dann direkt auf die Aussen oder in die Spitze. Nachdem zunächst Simon H. einen Versuch von Noah im Nachschuss nicht im Kasten unterbrachte, machte er es in Minute acht besser. Ein sehenswertes Anspiel von Paul kann er überlegt am langen Pfosten durchgelaufen ins Gehäuse befördern. Gleich nach dem Anstoss schnappte sich Simon F. die Pille und legte einen atemberaubenden Lauf zur Grundlinie hin. Seine flache Eingabe verpufft leider im Nichts. Zwar wehrten sich die Kickers nach Kräften, aber es blieb zumindest chancentechnisch beim Einbahnstrassenfussball.

So dauerte es bis zu 19. Spielminute, als Noah im Strafraumgewühl nach Eckstoss die Übersicht behielt und gekonnte einlochte. Wir spielten weiter nur auf ein Tor, vergaben aber klare, klarste und hundertprozentige Chancen im Minutentakt. Die Abwehrarbeit verloren wir dabei teilweise aus den Augen und gestatteten Kickers Markkleeberg in Minute 23 eine Riesenchance. Ein wieselflinker Angreifer der Gastgeber wird steil geschickt, zieht nach innen und bring die Kugel fein in die Gefahrenzone, wo ein Stürmer eher am Ball ist als wir, aber Fynn konnte die Situation mit Hechtsprung bereinigen. Immer wieder mussten Anton, Louis und Jonas H. Löcher stopfen, die wir durch ungenügendes Rückzugsverhalten dem Gegner preisgaben. Wir vergaben dann in der ersten Halbzeit noch gefühlt weitere fünf Hochkaräter und konnten uns in der Pause neu sammeln und das Visier neu justieren.

Und gleich nach Wiederanpfiff gelang Marvin mit schönem Linksschuss nach einem abgeprallten Ball die 3:0-Führung, aber wir spielten trotzdem weiter ohne grosse Struktur.  Den Torhüter der Markkleeberger hatten wir nun mittlerweile auch warm geschossen und er wuchs in der zweiten Hälfte über sich hinaus und avancierte zum besten Spieler seines Teams. Im Sturmzentrum durften sich nun Lucas und Jonas G. versuchen, aber auch Ihnen war Fortuna heute nicht hold, so dass ihnen leider kein Treffer gelang. Im letzten Viertel des Spieles wurden die Gastgeber wieder mutiger und setzten unserer Verteidigung mehr zu, als wir es uns gewünscht hätten. Echte Chancen für Markkleeberg blieben allerdings rar.

Den Schlusspunkt in diesem Match setzte erneut Simon H., der den Torreigen bereits eröffnet hatte. Nach schöner Einzelleistung, bei der er den Gegenspieler im Laufduell herrlich abschütteln konnte, platzierte er das Spielgerät trocken im kurzen Eck. Kurz danach war Schluss und Markkleeberg hatte mit der 4-Tore-Niederlage sein Gesicht gewahrt.

Fazit: Leider kaum eine Steigerung zum letztwöchigen Kick gegen Markranstädt. Spielerisch blieb vieles Stückwerk, zu viele Einzelaktionen hemmten den Spielfluss. Der Gegner war noch dazu physisch nicht auf Augenhöhe, da als junger Jahrgang spielend. Leider verleitet uns das zu oft, die Entscheidung über die körperlichen Vorteile herbeizuführen, anstatt Fussball zu spielen. Dass es besser geht, haben wir schon oft bewiesen. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es bereits am Mittwoch beim Nachholer gegen Lipsia Eutritzsch. Nach der seltsamen Spielabsage dort, ist noch eine Rechnung offen.

Taucha mit: Fynn – Anton, Jonas H., Louis – Simon F. (Maximilian), Noah, Paul (Marvin) – Simon H. (Bruno, Jonas G., Lucas G.).

Tore: 0:1 (8.) Simon H., 0:2 (19.) Noah, 0:3 (32.) Marvin, 0:4 (54.) Simon H.

Karten: keine

Zuschauer: 47

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