28. November 2021 / 09:05 Uhr

Auch wenn's um nichts mehr geht: Ramlingen will "wieder in Gifhorn gewinnen"

Auch wenn's um nichts mehr geht: Ramlingen will "wieder in Gifhorn gewinnen"

Dirk Drews
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wirkt nachdenklich: Ramlingens Trainer Philipp Gasde.
Wirkt nachdenklich: Ramlingens Trainer Philipp Gasde. © Debbie Jayne Kinsey
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Da der MTV Gifhorn in der Abstiegsrunde und der SV Ramlingen/Ehlershausen in der Aufstiegsrunde spielen wird, geht es in der Oberliga-Partie am Sonntag (14 Uhr) eigentlich um nichts mehr. Trotzdem will der RSE "wieder in Gifhorn gewinnen" und mit einem guten Gefühl ins Spitzenduell gegen Egestorf/Langreder am 4. Dezember gehen.

Am 16. Spieltag in der Oberliga hatte der SV Ramlingen/Ehlershausen mit einem souveränen 4:2-Erfolg über den MTV Wolfenbüttel vorzeitig das Ticket für die Aufstiegsrunde gelöst. "Das Saisonziel haben wir somit erreicht, jetzt gibt es absolute Planungssicherheit", betont der 1. Vorsitzende und Sportliche Leiter Kurt Becker.

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Bevor es am 4. Dezember in Ramlingen beim Saisonausklang im Spitzenduell gegen den 1. FC Egestorf/Langreder noch einmal um wichtige Punkte für die künftige Meisterrunde geht, steht am Sonntag von 14 Uhr an beim MTV Gifhorn die - eigentlich wertlose - finale Auswärtspartie auf dem Plan. Da der Tabellensiebte schon definitiv mit der Abstiegsrunde vorlieb nehmen muss, kann der RSE keine eventuellen Zähler für die Aufstiegsphase mitnehmen - auch nicht die drei Punkte vom 6:1-Heimsieg.

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Gasde muss improvisieren

"Dennoch wollen wir wieder in Gifhorn gewinnen, wie beim 3:0 im ersten Oberligaspiel nach unserem Aufstieg", sagte Becker. Trainer Philipp Gasde muss jedoch personell improvisieren. Mit 15 Treffern Gesamt-Oberliga-Torjäger Nummer eins, fällt Louis Engelbrecht (5. gelbe Karte) ebenso aus wie die Offensivkräfte Bangin Bakir (Hüft-OP), Georgios Firiaridis (Bänderdehnung) und Björn Masur (beruflich verhindert). Utku Kani könnte die zentrale Angriffsposition einnehmen.

Entwarnung hat es bei Steffen von Pless gegeben, der nach seiner Kopfverletzung im Spiel gegen Wolfenbüttel das Krankenhaus wieder verlassen konnte. Allerdings wird der Mittelfeldspieler wegen einer Gelbsperre fehlen. Dagegen gehört der rekonvaleszente Christopher Weindl wieder zum Kader.