15. September 2020 / 08:21 Uhr

Aues Boss Leonhardt fordert nach Pokal-Aus „Antwort vom Trainerteam“

Aues Boss Leonhardt fordert nach Pokal-Aus „Antwort vom Trainerteam“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aues Vereinspräsident Helge Leonhardtwährend dem Spiel gegen den VfB Stuttgart.
Aues Vereinspräsident ist enttäuscht von der gezeigten Leistung gegen den SSV Ulm. © 2019 Getty Images
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Durch das Ausscheiden in der 1. Runde des DFB-Pokals entgehen dem FC Erzgebirge Einnahmen im sechsstelligen Bereich. Entsprechend unzufrieden ist Vereinspräsident Helge Leonhardt mit der gezeigten Leistung der Mannschaft. Nun fordert er vom Trainerteam eine Antwort für dieses Desaster.

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Aue. Vereinspräsident Helge Leonhardt von Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hat nach dem Ausscheiden der Sachsen in der 1. Runde des DFB-Pokals deutliche Kritik an der Mannschaft geübt. „Entweder die Spieler sind brutal überheblich an ihre Aufgabe herangegangen oder sie sind zu nachlässig gewesen. Darauf will ich eine Antwort vom Trainerteam haben“, sagte Leonhardt dem Portal „Tag24“. Die „Veilchen“ hatten bei Regionalligist SSV Ulm mit 0:2 verloren.

Nach dem schwachen Auftritt zeigte sich Leonhardt besorgt über den Zustand des Teams. „Mental und körperlich scheint es momentan nicht zu passen. Dabei hat der Verein dafür gesorgt, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Sogar ein Trainingslager in Polen wurde kurzfristig organisiert“, meinte der Unternehmer. Durch das Pokal-Aus gehen dem Zweitligisten wichtige Einnahmen verloren. Für das Erreichen der zweiten Runde erhält jeder Teilnehmer einen sechsstelligen Betrag aus der Zentralvermarktung von TV-Einnahmen und Marketingrechten. „Leichter als mit so einem Pokallos gegen einen Viertligisten kann man in Corona-Zeiten kein Geld verdienen“, sagte Leonhardt.