01. Dezember 2019 / 10:34 Uhr

Aues Testroet ärgert Auswärtsschwäche: "Dann hätten wir ein Problem"

Aues Testroet ärgert Auswärtsschwäche: "Dann hätten wir ein Problem"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
30.11.2019, Nordrhein-Westfalen, Bochum: Fußball: 2. Bundesliga, VfL Bochum - Erzgebirge Aue, 15. Spieltag im Vonovia Ruhrstadion. Bochums Robert Tesche (r) und Aues Pascal Testroet kämpfen im Kopfballduell um den Ball. Foto: Guido Kirchner/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Bochums Robert Tesche (r) und Aues Pascal Testroet kämpfen im Kopfballduell um den Ball. © dpa
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17 Punkte hat Aue in dieser Saison schon zu Hause geholt, auswärts allerdings erst sechs. Bei der Niederlage in Bochum präsentierten sich die Sachsen vor allem in der Offensive zu harmlos und zu umständlich.

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Bochum. Pascal Testroet schüttelte den Kopf und schaute enttäuscht auf den Boden. "Wären wir nicht so heimstark, dann hätten wir ein Problem", sagte der Stürmer von Erzgebirge Aue nach dem 0:2 (0:1) beim VfL Bochum. Ein 2:0-Sieg am ersten Spieltag bei Greuther Fürth – seitdem haben die Sachsen auf fremden Plätzen nicht mehr gewonnen. "Am Samstag bestreiten wir in Hannover noch ein Auswärtsspiel. Dort wollen wir mindestens einen Zähler mitnehmen und in den letzten beiden Heimspielen gegen Regensburg und Fürth unsere Punkte sammeln. Man sieht ja, wie wichtig das ist", blickte Testroet bereits auf das Restprogramm bis zur Winterpause voraus.

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Der FC Erzgebirge Aue hat durch die 0:2-Niederlage in Bochum den Sprung auf Rang drei verpasst. Zur Galerie
Der FC Erzgebirge Aue hat durch die 0:2-Niederlage in Bochum den Sprung auf Rang drei verpasst. ©
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Auch wenn die Auer nach der Partie in Bochum haderten: In der Tabelle hat die Niederlage für die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster dank der 23 Punkte keine gravierenden Auswirkungen. Zwar hätten die "Veilchen" mit einem Sieg den Druck auf das Spitzentrio erhöhen können, doch dazu besteht in den nächsten Wochen wieder Gelegenheit. Die Hoffnungen ruhen dabei auf Jan Hochscheidt, Clemens Fandrich und Philipp Riese. Das zentrale Mittelfeld-Trio, das in Bochum gesperrt fehlte, wird in Hannover zurückkehren. Die Niederlage vom Samstag nur am Fehlen der drei Stammkräfte festzumachen, wäre allerdings zu einfach.

Dominik Wydra und Louis Samson hatten in den ersten 30 Minuten als neue "Doppel-Sechs" zwar mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen, mit zunehmender Dauer fand das Duo aber zu mehr Sicherheit. "Beide haben ein gutes Spiel gemacht und alles reingeworfen", meinte Testroet, der auch weit davon entfernt war, die Ausfälle von Hochscheidt, Fandrich und Riese als Begründung für die Niederlage anzuführen.

Insgesamt zu wenig

Aues Angreifer blieb am Samstag komplett ohne Torabschluss. In 90 Minuten fand ohnehin nur ein einziger Ball den Weg auf das Bochumer Tor. Ein Schuss von Florian Krüger streifte den linken Außenpfosten (57.), ansonsten herrschte in der Auer Offensive Flaute. Kontermöglichkeiten verpufften ohne Wirkung, dazu landeten die wenigen Abschlüsse deutlich über oder neben dem Tor. "Von der ersten Minute an haben wir vieles vermissen lassen. Wir standen über weite Strecken zu tief und sind kaum aus der eigenen Hälfte gekommen", sagte Mittelfeldspieler Tom Baumgart und kritisierte den insgesamt schwachen Auftritt der Erzgebirger: "Es war insgesamt zu wenig von uns. So kannst du keine Punkte in der Liga holen." Sein Trainer schloss sich dieser Meinung an. "Uns wurde klar aufgezeigt, dass wir in der 2. Liga Riesenprobleme bekommen, wenn wir die Leistungsgrenze nicht erreichen. Um konkurrenzfähig zu sein, muss die Lauf- und Zweikampfbereitschaft stimmen", betonte Schuster.

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Der VfL agierte entschlossener und ging durch Anthony Losilla in der 61. Minute verdient in Führung. In der Schlussphase sah Aues Innenverteidiger Marko Mihojevic nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (84.) und wird in Hannover fehlen. Samson sorgte mit einem Eigentor in der vierten Minute der Nachspielzeit für das 0:2 aus Sicht der Sachsen.

Sebastian Wutzler

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