14. Mai 2020 / 13:25 Uhr

Aues Trainer Schuster vor Neustart: „Wird eine riesengroße Wundertüte“

Aues Trainer Schuster vor Neustart: „Wird eine riesengroße Wundertüte“

dpa
29.02.2020, Sachsen, Aue: Fußball: 2. Bundesliga, FC Erzgebirge Aue - Hamburger SV, 24. Spieltag, im Sparkassen-Erzgebirgsstadion. Aues Trainer Dirk Schuster gibt Anweisungen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Erzgebirge Aue Trainer Dirk Schuster fischt vor dem Spiel gegen Sandhausen im Trüben. © dpa-Zentralbild
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Beim Neustart in die 2. Bundesliga muss am Samstag Aues Trainer Dirk Schuster auf fünf Spieler verzichten. Aufgrund der wenigen Trainingsmöglichkeiten vor dem Spiel bleibt abzuwarten, wie sich das Spiel gestalten wird.

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Aue. Der FC Erzgebirge Aue muss beim Neustart der 2. Fußball-Bundesliga auf fünf Profis verzichten. Neben den beiden Langzeitverletzten Steve Breitkreuz und Fabian Kalig stehen Trainer Dirk Schuster für die Partie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den SV Sandhausen auch Nicolas Sessa (Schulterverletzung), Tom Baumgart und Calogero Rizzuto (beide gesperrt) nicht zur Verfügung. „Alle anderen Spieler sind einsatzfähig und freuen sich, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Schuster am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

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„Können viele überraschende Dinge passieren“

Die Sachsen befinden sich seit knapp einer Woche wieder im vollen Mannschaftstraining. Davor konnten die Auer nur in Kleingruppen trainieren. „Ich glaube, dass in der zweiten Liga keine Mannschaft zu 100 Prozent physisch und psychisch fit sein wird“, meinte Schuster. „Auch für uns ist es ein wenig wie das Fischen im Trüben, weil wir keinerlei Anhaltspunkte über Personal, Struktur und Fitnesszustand des Gegners haben. Das wird eine riesengroße Wundertüte. Es können viele überraschende Dinge passieren“, erklärte der 52-Jährige.

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Die Suche nach der Startelf für Samstag bezeichnete Schuster ohne offizielle Vorbereitungsspiele und Analyse der vorangegangenen Partien als „keine einfache Aufgabe“. In einem internen Testvergleich hatte sich der Trainer des Tabellenachten einen Überblick über den Leistungsstand seiner Mannschaft verschafft. „Wir haben das Spiel mit Trikots und in voller Montur bestritten, um uns an die Atmosphäre und die ungewohnte Situation vor leeren Rängen zu gewöhnen“, sagte Schuster.

Sebastian Wutzler, dpa