03. Mai 2019 / 08:52 Uhr

Auf den SVE Comet Kiel wartet ein „Heißer Tanz“

Auf den SVE Comet Kiel wartet ein „Heißer Tanz“

Michael Felke
Kieler Nachrichten
SVE-Angreifer Janneck Raßmann (Mitte) will sich auch in Preetz so reinhängen wie hier gegen den Plöner Moritz Neumann.
SVE-Angreifer Janneck Raßmann (Mitte) will sich auch in Preetz so reinhängen wie hier gegen den Plöner Moritz Neumann. © Sonja Paar
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In der Fußball-Verbandsliga Ost geht es in die entscheidende Phase. Doch nur eine Kieler Mannschaft steht noch unter Druck. Der SVE Comet Kiel liefert sich mit dem TSV Kronshagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel und darf sich beim Preetzer TSV (Sbd., 15.30 Uhr) keinen Ausrutscher erlauben. Die SSG Rot-Schwarz Kiel, die die SG Insel Fehmarn erwartet (Sbd., 16 Uhr) und der FC Kila Kiel, der beim VfR Laboe antritt (Sbd., 15 Uhr) können dagegen befreit aufspielen, auch wenn Kila trotz des Zehn-Punkte-Polsters theoretisch noch absteigen könnte

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Die Rechnung des SVE Comet Kiel ist einfach: vier Spiele, vier Siege. Dann wäre die Meisterschaft perfekt und der Aufstieg in die Landesliga geschafft. Doch zunächst muss das Ostuferteam auf dem Platz die Ergebnisse liefern. „Gerade das ist schwer. Und Preetz ist eine ganz besonders schwere Aufgabe“, warnt SVE-Trainer Mark Hungerecker, das Auswärtsspiel gegen die vom Abstieg bedrohten Preetzer nicht als Selbstgänger anzusehen. Der PTSV hat in diesem Jahr erst ein Spiel verloren und zuletzt drei Mal in Folge gewonnen. „Wenn wir diese Aufgabe meistern, stehen wir am Ende ganz oben. Da bin ich mir sicher. Es ist das Schlüsselspiel. Preetz hat viel Selbstvertrauen gesammelt und ist im Flow. Wir müssen uns auf einen heißen Tanz einstellen. Da lasse ich mich auch nicht vom Tabellenstand täuschen“, erklärt Hungerecker, der erwartet, dass die Spieler in der entscheidenden Phase der Saison alles dem Erfolg unterordnen. Nicht mithelfen kann Melvin Tombul (Knie), für den die Saison beendet ist. „Ich kann trotzdem aus dem Vollen schöpfen. Mal sehen, wer sich in den letzten Einheiten aufdrängt“, schwankt Hungerecker noch, ob er dem erfolgreichen Kader der letzten Spiele weiter das Vertrauen schenken oder Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben soll. „Einige waren im Urlaub, haben eine Woche nicht trainiert. Andere sind immer da. Die müssen sich dann aber auch anbieten“, hat Hungerecker mit Dean Hirschmann und Patrick Kassner zwei Kandidaten, die auf dem Sprung stehen.

„Schnell abhaken“ wollte FC Kilias Coach Astrit Meshekrani die 2:5-Heimpleite gegen den TSV Plön. Und seine Spieler sollen es ihm vor dem Spiel beim VfR Laboe (Sbd., 15 Uhr) gleichtun. Auf dem „Stosch“ kann bei heimstarken Laboern schnell mal ein rauer Wind wehen. Und Meshekranis weiß auch schon, wie sein Team bestehen kann: „Nicht wieder die Anfangsphase verschlafen, eine Schippe drauflegen und von Beginn an dagegenhalten.“ Der Einsatz von Torjäger Enis Hodaj (Nasenbeinbruch) ist noch fraglich.

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Duell im Mittelfeld. Thilo Schmidt (li.) geht beim Versuch, den Preetzer Felix Ziebell (re.) zu umspielen, zu Boden. Zur Galerie
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