29. November 2019 / 13:02 Uhr

Auf den TSV Klausdorf und den Heikendorfer SV warten anspruchsvolle Auswärtsaufgaben

Auf den TSV Klausdorf und den Heikendorfer SV warten anspruchsvolle Auswärtsaufgaben

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Der Klausdorfer Nils Drauschke (links), der zuletzt beim 2:5 gegen den VfR traf, fährt mit seinem Team nach Pansdorf, für Heikendorf und Arber Azemi (re.) geht es nach Siebenbäumen.
Der Klausdorfer Nils Drauschke (links), der zuletzt beim 2:5 gegen den VfR traf, fährt mit seinem Team nach Pansdorf, für Heikendorf und Arber Azemi (re.) geht es nach Siebenbäumen. © Sönke Ehlers
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Nicht mehr als Außenseiter sind die beiden Plöner Vertreter in der Fußball-Landesliga Holstein am Wochenende. Die höchste Hürde muss der TSV Klausdorf nehmen, der beim souveränen Spitzenreiter TSV Pansdorf (Sonnabend, 14 Uhr) antritt. Kaum weniger schwer hat es der Heikendorfer SV, der beim Zweiten GW Siebenbäumen Farbe bekennen muss (Sonntag, 14 Uhr).

„Wir waren gegen Neumünster gewiss nicht schlecht. Aber es fehlten ein paar Prozent, um zu gewinnen. Unsere Bäume wachsen eben nicht in den Himmel“, weiß Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, dass seinem Team noch die Konstanz auf hohem Niveau fehlt. Gegen den VfR Neumünster (2:5) wurde ein minimaler Leistungsabfall nach drei Siegen in Folge sofort bestraft. „In Pansdorf dürfen uns die einfachen Fehler gerade bei den vielen hohen Bällen, die ich erwarte, nicht passieren. Wir brauchen da aufmerksame und kopfballstarke Spieler“, hadert der Coach mit den drei einfachen Toren, die sein Team nach Standardsituationen gegen den VfR Neumünster kassierte.

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Ausrichtung noch unklar

Beinahe noch mehr Kopfzerbrechen bereiten dem Klausdorfer Trainer die Ausfälle von Marvin Schäfer und Jonas Hillmer, die aus privaten verhindert sind. „Sie sind unser Herzstück im Mittelfeld. Wir haben zwar Alternativen, aber erst mal muss ich entscheiden, ob ich offensiv oder defensiv spielen will.“ Trociewicz denkt dabei an den offensiven Niklas Kaukel und den eher defensiven Lukas Göttsch. „Ich habe 14 Mann zur Verfügung. Alles gute Fußballer, mit denen wir unsere Kreativzentrale gut besetzen können“, liebäugelt der Trainer mit einem Punkt.

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Mirco Znaniewicz (li.) im Zweikampf mit Mahsun Dogan (re.). Zur Galerie
Mirco Znaniewicz (li.) im Zweikampf mit Mahsun Dogan (re.). ©
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Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Derby zwischen dem SVE Comet Kiel und dem TSV Klausdorf:

Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. Zur Galerie
Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. ©

Bescheiden musste sich zuletzt auch der Heikendorfer SV, der in den letzten sechs Spielen nur einen Zähler einsammeln konnte. Der HSV ist nach sehr ordentlichen Saisonstart von der Rolle. Nicht die besten Voraussetzungen, um bei GW Siebenbaumen zu bestehen. „Wir hatten zuletzt nur zwei Mann auf der Bank. Trotzdem haben wir gute Spiele gemacht und uns viele Torchancen erarbeitet. Nur Zählbares ist nicht rau gesprungen. Und wie wir vier Tore in Travemünde kassieren konnten, versteht auch keiner so richtig“, erklärt HSV-Trainer David Lehwald, dessen Vertrauen in seine Mannschaft trotz der 2:4-Niederlage beim TSV an der Trave unerschütterlich bleibt. Allerdings sehnt Lehwald die Kehrtwende herbei. Voraussetzung dafür ist, dass der Torabschluss besser wird. Da kommt dem Coach die Rückkehr der Angreifer Yannick Meenken, Timo Martens und Niklas Kracht gerade recht. Zudem sind die beiden Defensivakteure Michel Kuß und Patrick Johannsen wieder dabei.