15. Januar 2020 / 08:29 Uhr

Auf die Volleyballerinnen vom Dresdner SC wartet ein hartes Programm

Auf die Volleyballerinnen vom Dresdner SC wartet ein hartes Programm

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
von Römer, Mareen 18-19
Kapitän Mareen von Römer kehrt in dieser Saison wohl nicht mehr aufs Spielfeld zurück. © Matthias Rietschel
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Bei den Volleyball-Damen des Dresdner SC ist Durchhaltevermögen gefragt. Die Dresdnerinnen starten mit einem vollen Programm in die Rückrunde. Kapitän Mareen von Römer fehlt den Rest der Saison.

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Dresden. Zum Auftakt ins neue Jahr wartet auf die DSC-Volleyballerinnen ein wahrer Spiele-Marathon. Zum Auftakt geht es nach Potsdam zum Rückrundenstart in der Bundesliga. Am Sonnabend steigt der Heim-Kracher gegen Titelverteidiger Stuttgart. Dann geht es für das Team von Trainer Alexander Waibl in der englischen Woche weiter am Mittwoch (22. Januar) daheim mit der ersten Partie im Europapokal-Achtelfinale gegen Stiinta Bacau (Rumänien) und abschließen werden die Dresdnerinnen die hochkarätigen Aufgaben mit der Bundesliga-Partie in Aachen.

Vor dem knackigen Programm steht nun auch fest, dass Kapitän Mareen von Römer in dieser Saison wohl nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehrt (DNN berichtete). Wie der Verein gestern offiziell mitteilte, lässt die Gesundheit der 32-Jährigen, die seit Mitte Oktober wegen einer schweren Lungenentzündung fehlt, den Einstieg ins Mannschaftstraining nicht zu. Die Zuspielerin soll sich nun vollständig erholen. Wie es bei der Dresdner Vorzeigeathletin und Ex-Nationalspielerin danach weitergeht, ist offen, denn ihr Vertrag läuft nach dieser Saison aus.

Obwohl Alexander Waibl den Markt sondiert hat, sieht der Verein von einer nachträglichen,womöglich teuren Nachverpflichtung ab. Stattdessen rückt das 17-jährige Zuspieltalent Sarah Straube komplett ins Profiteam auf, wird mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Die gebürtige Suhlerin, die in den vergangenen Jahren ihre Ausbildung in der hauseigenen Talenteschmiede des VCO Dresden erhielt, trainiert schon die gesamte Saison mit dem Erstligateam, bestritt neben ihren Einsätzen beim DSC auch noch Spiele für den VCO in der 2. Bundesliga. „Sarah hat sich im letzten halben Jahr enorm entwickelt und ich freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr“, erklärt Alexander Waibl, der dem Talent sicher gleich gegen Potsdam Einsatzchancen geben wird.

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Planen für alle drei Wettbewerbe

Zuspielerin Brie King landete erst am gestrigen Abend in Dresden. Sie kam aus der Dominikanischen Republik, wo sie mit Kanada an der Olympia-Qualifikation teilnahm, wie ihre DSC-Gefährtinnen Camilla Weitzel, Lena Stigrot und Lucija Mlinar aber ebenfalls das Tokio-Ticket verpasste. Auch die deutschen Nationalspielerinnen und die kroatische Angreiferin kehrten erst am Montag zum DSC zurück. Deshalb hadert Waibl ein wenig mit der Spielplanung der Bundesliga. „Wir hatten im Oktober und November freie Termine, da hätte man diesen Mittwoch-Spieltag nach der Olympia-Qualifikation vermeiden können. Es wäre schon gut gewesen, das bei der Planung zu berücksichtigen, denn im Sinne der langfristigen Leistungsentwicklung gerade der jüngeren Spielerinnen sollte man Überlastungen vermeiden“, so Waibl. Doch trifft es Schwerin mit sechs Nationalspielerinnen ebenso. Auch die Italien-Profis wie Hanna Orthmann oder Jennifer Geerties sind in ihrer Liga in dieser Woche wieder gefragt.

Mit allen anderen Spielerinnen hat der Coach die Zeit zum intensiven Training genutzt. Ob es unter den gegebenen Umständen zu einer Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage gegen Potsdam reicht, wird man sehen. Waibl sieht es relativ entspannt: „Wir sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten, daher müssen wir langfristig planen.“

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