15. Januar 2022 / 20:13 Uhr

Platz drei erobert: Hannover United schlägt Rhine River Rhinos deutlich

Platz drei erobert: Hannover United schlägt Rhine River Rhinos deutlich

Uwe von Holt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn: Die Freude bei den Spielern von Hannover United ist groß.
Wichtiger Sieg gegen den Tabellennachbarn: Die Freude bei den Spielern von Hannover United ist groß. © Maike Lobback
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Wichtiger Sieg für Hannover United: Gegen die Rhine River Rhinos konnte sich das Team von Trainer Martin Kluck mit 64:45 durchsetzen. Damit haben die Hannoveraner nicht nur Tabellenplatz drei erobert, sondern sind auch auf dem direkten Weg Richtung Meisterschafts-Halbfinale.

Die Rollstuhlbasketballer von Hannover United sind auf dem direkten Weg Richtung Meisterschafts-Halbfinale. Gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden gelang ein überzeugender und ungefährdeter 64:45-Sieg.

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Gute Ausgangslage

Damit ist United jetzt Tabellendritter, zog an Wiesbaden vorbei - das aber noch ein Spiel weniger hat. Sollten beide Team am Saisonende punktgleich sein, lägen die Hannoveraner aber durch den gewonnenen direkten Vergleich vor den Rhinos. Das Hinspiel hatte United mit zehn Punkten Unterschied verloren.

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Fehler in der Offensive

Das Geisterspiel in der Halle der IGS Stöcken begann hektisch und recht punktearm. United verteidigte zwar geschickt und konzentriert, vor dem gegnerischen Korb aber fehlte oft die Präzision. Nach den zehn Minuten stand es 19:10 für Hannover, die Gäste trafen noch häufiger nur den Ring des Korbes oder gleich daneben. Auffälligster Spieler bei United am Anfang war der junge israelische Nationalspieler Amit Vigoda, er kurvte geschmeidig und traf recht sicher. Am Ende kam er auf 13 Punkte.

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Mit viel Routine

Die starke Defensive bei United machte aber sicher weiter, nach dem zweiten Viertel stand es 34:26. Das Kommando, laut, mit Punkten und viel Routine übernahmen fortan die drei Jans bei United - Sadler, Haller und Gans, zusammen sorgten sie für 39 Punkte. Trainer Martin Kluck konnte die letzten zehn Minuten ruhig zuschauen - seine Mannschaft hatte alles im Griff.

Hannover United: Jan Sadler (17), Amit Vigoda (13), Jan Haller (12), Jan Gans (10), Alexander Budde (6), Oliver Jantz, Tobias Hell, Christoph Lübrecht (je 2), Vanessa Erskine.

Rhine River Rhinos: Louis Hardouin (12), Andre Hopp (10), Matthias Güntner (9), Chayse Wolf, Arinn Young (je 6), Svenja Mayer (2), Jim Palmer, Nicola Damiano, Gijs Even.