20. Januar 2021 / 06:42 Uhr

"Haben uns auf das Talent verlassen": BVB-Trainer Edin Terzic kritisiert Spieler nach Pleite gegen Bayer Leverkusen

"Haben uns auf das Talent verlassen": BVB-Trainer Edin Terzic kritisiert Spieler nach Pleite gegen Bayer Leverkusen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bedient: BVB-Trainer Edin Terzic nach der Niederlage gegen Leverkusen.
Bedient: BVB-Trainer Edin Terzic nach der Niederlage gegen Leverkusen. © imago images/Revierfoto
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Borussia Dortmund hat zum Abschluss der Hinrunde eine bittere Pleite gegen Bayer Leverkusen einstecken müssen. Trainer Edin Terzic war nach der Partie sauer auf seine Spieler und deren Einstellung auf dem Platz.

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Der Frust bei Borussia Dortmund saß wieder einmal tief. Die 1:2-Pleite bei Bayer Leverkusen war der nächste Rückschlag, nachdem sich der Verein vor gut einer Woche noch zurück in der Spur wähnte. Gerade hatte der BVB mit 3:1 bei RB Leipzig und die Spieler verkündeten, wieder den FC Bayern und die Meisterschaft angreifen zu wollen. Doch es folgten nur ein 1:1 gegen Mainz 05 - und die verdiente Niederlage bei Bayer Leverkusen.

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Dortmunds Trainer Edin Terzic war entsprechend bedient. "Mit der Körpersprache waren wir nicht einverstanden. Der Kopf ging runter, wir haben akzeptiert, was passiert ist", schimpfte der Nachfolger von Lucien Favre nach der Partie bei Sky über die Reaktion seiner Spieler nach dem ersten Gegentor durch Moussa Diaby. Zwar kam der BVB durch Julian Brandt in der zweiten Halbzeit noch einmal ran, hätte sogar in Führung gehen können. Doch Bayers Toptalent Florian Wirtz schoss die Werkself doch noch zum Sieg.

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Bei Terzic sorgte die Art und Weise des Auftritts seiner Mannschaft für Unverständnis. "Qualität ist immer das Ergebnis von Talent plus Mentalität. Wir haben uns zu sehr auf das Talent verlassen und uns zu wenig gewehrt, wenn etwas mal nicht funktioniert hat", so der Dortmunder Trainer.

Hamann kritisiert BVB scharf

Zuvor hatte auch Sky-Experte Dietmar Hamann den BVB scharf angegriffen. "Das war disziplinlos, herzlos und charakterlos", sagte er und legte nach: "In der ersten Halbzeit haben sie körperlos gespielt. Es war Einbahnstraßenfußball. Da darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende zweiter Sieger ist." Was Hamann besonders erzürnte: Die Dortmunder hielten besonders vor der Pause nicht entscheidend dagegen und überließen der Werkself die entscheidenden Räume.