27. August 2018 / 12:35 Uhr

Aufatmen bei Eintracht Hiddestorf: Die Leidenszeit hat ein Ende gefunden

Aufatmen bei Eintracht Hiddestorf: Die Leidenszeit hat ein Ende gefunden

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hiddestorfs Rene Hartmann (vorne) ärgert sich über eine vergebene Torchance.
Sie können es doch noch: René Hartmann und die Hiddestorfer Eintracht gewinnen endlich wieder ein Spiel. © Dennis Michelmann
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Nach 350 sieglosen Tagen hat Eintracht Hiddestorf mal wieder ein Spiel gewonnen - und das in der Vinnhorster Wüste. Auch der TSV Schulenburg fährt in der 1. Kreisklasse 4 einen deutlichen Sieg ein.

Aufatmen in Hiddestorf: 350 Tage nach dem 2:1 gegen den VfL Eintracht Hannover in der Kreisliga hat die Eintracht wieder drei Punkte verbuchen können – und das unter erschwerten Bedingungen. „Der Platz war so katastrophal, wie ich es noch nicht erlebt habe“, sagte Trainer Frank Weykopf nach dem Erfolg bei Aufsteiger FC Vinnhorst 21. „Der hat wahrscheinlich den ganzen Sommer keinen Tropfen Wasser gesehen. Es gab viele Staubwolken, manchmal hat man die Spieler nicht mehr erkannt. Eigentlich war es nicht möglich, Fußball zu spielen.“ Kevin Herrmann (7./Foulelfmeter, 43.) schoss seine Mannschaft in Front, René Hartmann (45., 69.) schlug danach ebenso doppelt zu. „Das hat den Jungs gutgetan“, meinte Weykopf.

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Noch deutlicher fiel der Heimsieg des TSV Schulenburg gegen die SG Blaues Wunder aus. Mit 6:0 (3:0) setzten sich die Gastgeber durch. Dieser klare Erfolg sei die „passende Reaktion auf unser vergeigtes Pokalspiel“ gewesen, sagte Trainer Thomas Grote. „Die Grundlage dafür ist die gute Defensivarbeit, wir gewinnen die wichtigen Zweikämpfe. Das haben wir uns auch auf die Fahne geschrieben.“ Nach drei Punktspielen haben die Schulenburger - in der vergangenen Spielzeit noch die Schießbude der Liga - immer noch kein Gegentor kassiert. Aber: kein Dreier ohne eigenen Treffer: Markus Tomaschewski (9., 70.), Maximilian Munk (40.) und Mohammed Sanogo (42., 52., 55.) sorgten für klare Verhältnisse.