28. Mai 2020 / 14:43 Uhr

Aufatmen bei Sachsens Sportlern: Ab 6. Juni wieder Training und Wettkämpfe erlaubt

Aufatmen bei Sachsens Sportlern: Ab 6. Juni wieder Training und Wettkämpfe erlaubt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
E-Junioren Leipzig
Auch der Fußballnachwuchs kann bald wieder in die Zweikämpfe gehen. © Archiv
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Training in Kleingruppen, Verbot von Zweikämpfen und Abstand, Abstand, Abstand, das waren bis dato die Regeln, unter denen Sportler in Sachsen sich fit halten durften. Damit soll in der Woche nach Pfingsten Schluss sein.

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Dresden/Leipzig. Ab dem 6. Juni sind Training und Wettkämpfe in Sachsen in und auf Sportstätten wieder erlaubt. Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutz-Verordnung soll dies dann für jede Sportart wieder möglich sein, teilte der Landessportbund Sachsen am Donnerstag mit, nachdem Innenminister Professor Roland Wöller die Öffentlichkeit in Dresden informierte. Voraussetzung dafür sind Hygienekonzepte, die weiterhin befolgt werden müssen. Publikum ist nicht zugelassen. Mindestabstände sind hingegen nicht mehr erforderlich. Darüber hinaus dürfen auch Hallenbäder wieder öffnen, wenn ein seitens der zuständigen kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt.

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„Die gegenwärtige Entwicklung der Pandemie ermöglicht uns diese Lockerungen. Auch im Bereich des Sports setzen wir nun noch stärker auf die Eigenverantwortung der Sportler und Vereine. Wir geben die Hygieneregeln nicht mehr pauschal vor, sondern erwarten von den Fachverbänden die Erstellung sportartspezifischer Hygienekonzepte“, sagte Wöller. Zudem sollen „Vereine sowie Veranstalter von Wettkämpfen darauf aufbauend dann eigene Konzepte erstellen“. Wöller sprach von einem „wichtigen Signal für den Kinder- und Jugendsport“.

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LSB-Präsident Ulrich Franzen lobte hingegen die „weiteren Lockerungen für den Sport in Sachsen. Gerade Mannschafts- und Kontaktsportarten können somit wieder regulär trainieren. Die neue Regelung bringt aber nicht nur mehr Freiheiten mit sich, sondern verpflichtet den Vereinssport auch weiterhin, Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der Verbreitung des neuartigen Coronavirus zu treffen“.