10. Februar 2019 / 16:39 Uhr

Aufholjagd vorerst gestoppt: Eintracht Braunschweig verliert gegen Wehen Wiesbaden

Aufholjagd vorerst gestoppt: Eintracht Braunschweig verliert gegen Wehen Wiesbaden

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Tor für die Wiesbadener!
Tor für die Wiesbadener! © 2019 Getty Images
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Die Bäume wachsen halt doch nicht in den Himmel. Nach vier Spielen ohne Niederlage ging Eintracht Braunschweig mal wieder als Verlierer vom Platz. Gegen den SV Wehen Wiesbaden gab es daheim ein 2:3. Die Blau-Gelben sind dadurch weiter Vorletzter und haben jetzt vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

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Schnell wurde den 17 015 Zuschauern klar, dass Wehen zu den besseren Teams der Liga gehört. In der 17. Minute konnte Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic einen Schlenzer von Daniel-Kofi Kyereh gerade noch zur Ecke lenken. Diese köpfte dann allerdings der völlig freistehende Sascha Mockenhaupt zur Gäste-Führung ein.

Kyereh trifft ins eigene Tor

Die Braunschweiger, bei denen Leandro Putaro für Mike Feigenspan und Julius Düker für Philipp Hofmann in die Startelf gerückt waren, taten sich schwer. Trotzdem kamen sie schnell zum Ausgleich: Kyereh, der in der Jugend für die Eintracht kickte, lenkte eine Freistoß-Flanke von Putaro zum 1:1 ins eigene Netz (23.).

Fotos zur Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Wehen Wiesbaden:

Artistisch: Wehens Florian Hansch.  Zur Galerie
Artistisch: Wehens Florian Hansch.  ©
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Schmidt mit der Vorentscheidung vom Punkt

Die bessere Elf blieb aber weiterhin Wehen: Zwei Minuten nach dem Ausgleich schoss Florian Hansch aus drei Metern neben das leere Eintracht-Tor. Besser macht es Agyemang Diawusie, als er eine Linksflanke zum 1:2 über die Linie grätschte (31.).

Kyereh hätte schon in der 53. Minute den Sack zumachen können, traf nach einer Ecke aber nur die Latte. Das 1:3 fiel dann doch – durch einen fragwürdigen Elfmeter von Niklas Schmidt (60.). Diawusie soll von Stephan Fürstner gefoult worden sein. Vier Minuten zuvor hatte auf der Gegenseite Marcel Bär das 2:2 auf dem Fuß gehabt, traf den Ball aber nicht richtig.

Die Löwen in Noten: Eintracht Braunschweig gegen Wehen Wiesbaden

Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam kaum etwas auf den Kasten. Wenn er geprüft wurde, war er da. So wie bei Pintols Großchance (52.). Beim Gegentor ohne Chance. Note: 2,5. ©
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"Haben einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen, werden aber wieder aufstehen"

Eigentlich war die Partie nach einer Stunde entschieden und plätscherte schon so vor sich hin. Der eingewechselte Yari Otto, der nach einem beherzten Einsatz zum 2:3 traf, machte es dann noch mal spannend. Außer einem 30-Meter-Knaller von Niko Kijewski (83.) gab's aber keine richtigen Chancen mehr. Wehen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

„Wir haben ein paar Fehler zu viel gemacht“, bilanzierte Eintracht-Trainer André Schubert. Kapitän Fürstner sagte: „Jetzt haben wir einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen, wir werden aber wieder aufstehen.“

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