09. Oktober 2019 / 15:33 Uhr

Aufruf von Juventas Crew Alpha: "Bringt den 78er Schlaatz auf Wettkampfgröße"

Aufruf von Juventas Crew Alpha: "Bringt den 78er Schlaatz auf Wettkampfgröße"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Verein steht zusammen.
Ein Verein steht zusammen. © Verein
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Kreisoberliga Havelland: Juventas Crew Alpha braucht einen Sportplatz in zugelassener Wettkampfgröße. Planungen der Stadt sollen korrigiert werden.

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Aktuell plant die Stadt Potsdam drei Sport- beziehungsweise Fußballplätze für die Schulen und den Kiez-Verein zu bauen. Sie sollen genau nebeneinander liegen und 78 Mal 45 Meter groß sein, worin auch das Problem besteht. Denn: Für offizielle Ligaspiele der Männermannschaften von Juventas Crew Alpha wäre das Spielfeld zwölf Meter zu kurz. Man habe dieses Dilemma schon zu Beginn der Planungen angesprochen, heißt es in einem Aufruf von Juventas Crew Alpha. Auf seiner Homepage erklärt der Verein die Situation und ruft zur Vergrößerung des Platzes auf.

In Bildern: Blau-Gelb Falkensee gewinnt bei Juventas Crew Alpha.

<b>Juventas Crew Alpha – Blau-Gelb Falkensee 0:2 (0:0).</b> Tore: 0:1 Benjamin Baur (55.), 0:2 Nicola Piontek (82.). Rot: Stefan Roggenbuck (76./Juventas Crew Alpha). Zuschauer: 62. Zur Galerie
Juventas Crew Alpha – Blau-Gelb Falkensee 0:2 (0:0). Tore: 0:1 Benjamin Baur (55.), 0:2 Nicola Piontek (82.). Rot: Stefan Roggenbuck (76./Juventas Crew Alpha). Zuschauer: 62. © Benjamin Feller
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Vereinspräsident Mathias Peters äußerte sich kritisch gegenüber dem SPORTBUZZER. "Wir haben unsere Vorschläge mit allen Beteiligten bereits vor über einem Jahr besprochen und geplant", sagt Peters. Dort seien sich alle einig gewesen, einen wettkampffähigen Platz in der Planung zu berücksichtigen. Das dies nun anscheinend nicht geschah, stellt ein großes Problem für den Verein dar. Vor allem die Kommunikation bemängelt er. "Dann haben wir ein Jahr nichts gehört und uns darauf verlassen, dass dies bei der Planung berücksichtigt wird. Nun liegen die Pläne auf dem Tisch und uns wurde gesagt, dass dies aus Platzgründen nicht umsetzbar sei."

Aus zwei wird eins

An einer Lösung für die Platzprobleme habe man auch schon gearbeitet. Im Aufruf heißt es, dass sich der Verein mit der Stadtverwaltung und den Schulen zusammengesetzt und eine neue Möglichkeit gefunden hätten. Der Plan ist nun, sich den Platz mit den Schulen zu teilen, da dieser nur Vormittags von ihnen benötigt wird und der Verein nur am Nachmittag, Abend und Wochenende Ansprüche anmeldet. "Auch mit der Schule sind wir uns einig, dass ein großer Platz für beide die sinnvollste und beste Lösung ist", sagt Peters. Zudem wäre so das Feld zu jeder Tageszeit in Benutzung und auch gegen Vandalismus geschützt.

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Durch den Aufruf versucht der Verein nochmal die Stadt zum Umdenken zu bewegen. Vereinspräsident Peters bestätigte dies. "Wir wollen uns nun mit allen möglichen Mitteln an die Öffentlichkeit wenden, um die Stadt noch einmal zum Umdenken und Umplanen zu veranlassen." Ob diese Aufrufe den Verein helfen sein Anliegen zu erreichen, wird sich am Ende des Monats zeigen.

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