18. März 2018 / 18:02 Uhr

Aufsichtsrat bei RB Leipzig gewählt – Stadion künftig für 49.000 bis 52.000 Zuschauer

Aufsichtsrat bei RB Leipzig gewählt – Stadion künftig für 49.000 bis 52.000 Zuschauer

Anne Grimm
Leipziger Volkszeitung
Oliver Mintzlaff geht für das Geschäftsjahr 2017 von einem kleinen Plus aus.
Oliver Mintzlaff geht für das Geschäftsjahr 2017 von einem kleinen Plus aus. © GEPA Pictures
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Der vierköpfige Aufsichtsrat bei RB Leipzig ist am Sonntag wiedergewählt worden. Zudem berichtete Geschäftsführer Oliver Mintzlaff über gestiegene Sponsoreneinnahmen sowie die Pläne für den Stadionumbau.

Leipzig. Der vierköpfige Aufsichtsrat bei RB Leipzig ist bis 2022 wiedergewählt worden. Die 17 stimmberechtigten Mitglieder bestätigten Walter Bachinger, die beiden Rechtsanwälte Wiebke Gorny und Oliver Hubertus sowie Fördermitglied Wolfgang Altmann in ihrem Amt. Das erklärte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff kurz vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels am Sonntagabend gegen Tabellenführer Bayern München.

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Mintzlaff berichtete den 150 anwesenden Mitgliedern auch über das Geschäftsjahr 2017. „Wir gehen davon aus, dass wir ein kleines Plus gemacht haben und planen weiterhin so, dass wir nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen“, erklärte der 42-Jährige. Im Sponsoring hätten sich die Einnahmen im ersten Bundesligajahr sogar mehr als verdoppelt.

Keita-Millionen für Schuldentilgung

Dabei verwies Mintzlaff darauf, dass der Wert des aktuellen Kaders, wenn man ihn verkaufen würde, die Verbindlichkeiten gegenüber Red Bull, die im Jahr 2016 bei mehr als 80 Millionen Euro lagen, deutlich übersteigt. Unter anderem wird ein Teil des Transfererlöses von etwa 75 Millionen Euro, den der Verkauf von Naby Keita im Sommer an den FC Liverpool bringt, für die Tilgung der Schulden genutzt.

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Oliver Mintzlaff zeigte den Mitgliedern am Sonntagvormittag auch die Pläne für das neue Stadion. Wie der Sportbuzzer bereits berichtete, wird der Umbau erst im November nach dem Länderspiel beginnen. Die Kapazität soll künftig zwischen 49.000 und 52.000 Zuschauern liegen, erklärte der Geschäftsführer. Bis auf den Gästebereich wird es keine Sektorengrenzen, also fast einen kompletten Umlauf im Stadion geben