27. Juli 2021 / 15:29 Uhr

Aufsteiger als Gradmesser für den FSV 63 Luckenwalde

Aufsteiger als Gradmesser für den FSV 63 Luckenwalde

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Ende September 2019 hatte der FSV 63 Luckenwalde (weiße Spielkleidung) den FC Eilenburg für ein Punktspiel in der NOFV-Oberliga Süd zu Gast. Die Partie endete damals mit einem 4:1-Sieg der Luckenwalder.
Ende September 2019 hatte der FSV 63 Luckenwalde (weiße Spielkleidung) den FC Eilenburg für ein Punktspiel in der NOFV-Oberliga Süd zu Gast. Die Partie endete damals mit einem 4:1-Sieg der Luckenwalder. © Frank Neßler/Archivbild
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Regionalliga Nordost: Der FSV 63 Luckenwalde empfängt am zweiten Spieltag der Saison 2021/22 den FC Eilenburg. Anders als beim 1:1 am Sonntag in Cottbus sind die Gastgeber gegen den Aufsteiger aus Sachsen in der Favoritenrolle.

Für die Luckenwalder Regionalligafußballer geht es gleich in die Vollen. Am Saisonbeginn steht eine englische Woche in der Meisterschaft an. Nach dem hart erkämpften Punktgewinn für die FSV-Elf von Trainer Michael Braune am ersten Spieltag im Brandenburg-Derby beim FC Energie Cottbus – beide Teams trennten sich am Sonntag 1:1 unentschieden – empfangen die Luckenwalder am Mittwochabend mit dem FC Eilenburg einen starken Aufsteiger im heimischen Seelenbinder-Stadion (Anpfiff: 19 Uhr). Die Gäste begrüßten am Sonntag zum Start in die Meisterschaftsrunde 2021/22 die BSG Chemie Leipzig. Vor 2380 Zuschauern endete das Sachsen-Derby ebenfalls 1:1.

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Für die Luckenwalder ist die Partie gegen den Liga-Neuling richtungsweisend. „Das Spiel gegen den FC Eilenburg wird zum echten Gradmesser“, schätzt FSV-Vorstandsmitglied Ralf Rische ein. In Cottbus waren die Luckenwalder in der Außenseiterrolle, sie konnten befreit aufspielen. Den einen Punkt haben sie gerne mitgenommen.

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Für ihr erstes Heimspiel in dieser Saison ändern sich nun die Vorzeichen. Wollen die Luckenwalder nicht schon früh in Richtung Süden der Tabelle abbiegen, ist nur ein Punkt am Mittwochabend eigentlich zu wenig. Deshalb sollten sie ihr Heimspiel gegen den Kontrahenten aus Sachsen erfolgreich gestalten. Genügend Selbstvertrauen haben die Regionalligafußballer des FSV 63 nach ihrem Auftritt in Cottbus jedenfalls getankt.

Zuschauer sind im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion beim ersten Heimspiel der Saison für den FSV 63 sehr willkommen. Es gelten jedoch nach wie vor die Corona- und Hygienebestimmungen der aktuellen Eindämmungsverordnung. Dazu zählt das Abstandhalten im Stadion. Wo dies in der Sportstätte nicht möglich ist, beispielsweise beim Toilettenbesuch, ist eine Maske zu tragen.

Der Zutritt in das Luckenwalder Seelenbinder-Stadion wird am Mittwochabend wie auch schon bei den vorherigen Testspielen in diesem Sommer erneut nur Personen mit vollständigem Impfschutz oder Genesenen (beides muss nachgewiesen werden) sowie tagesaktuell negativ getesteten Fans gewährt. Der FSV 63 weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Testzentrum in der nahegelegenen Spitzweg-Apotheke (Fontane-Straße) am Mittwochabend bis 18 Uhr geöffnet ist. „Bei Bedarf ist dort die Möglichkeit der Testung gegeben“, schreibt der Luckenwalder Fußballverein auf seiner Facebook-Seite.