06. Mai 2021 / 17:43 Uhr

Neun (!) Änderungen in der Startelf: So startet Hertha BSC gegen den SC Freiburg

Neun (!) Änderungen in der Startelf: So startet Hertha BSC gegen den SC Freiburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Trainer Pal Dardai.
Hertha-Trainer Pal Dardai schmeißt gegen den SC Freiburg die Rotationsmaschine an. © Neis/Eibner-Pressefoto
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Am Frühstückstisch wollte Pal Dardai überlegen, wen er auf den Platz gegen den SC Freiburg schickt. Es kann ein außerordentlich wichtiges Spiel für Hertha BSC werden. Die Unruhe um Jens Lehmann soll dabei keine Rolle mehr spielen.

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Es kann und soll der endgültige Mutmacher im Kampf gegen den Abstieg für Hertha BSC werden. Mit einem Sieg an diesem Donnerstag (18.30 Uhr/SPORTBUZZER-Liveticker) im Nachholspiel gegen den SC Freiburg könnten die Berliner vom 17. womöglich bis auf den 14. Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga klettern. Der Vier-Punkte-Plan von Trainer Pal Dardai wäre in dem Fall nach nur zwei der insgesamt drei Nachholspiele wegen der zweiwöchigen Corona-Quarantäne aufgegangen.

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Wen er im Olympiastadion in der Startelf auf den Platz schickt, sollte sich laut Dardai erst beim Frühstück am Nachholspiel-Tag entscheiden. Für welche Startformation sich der Ungar entschieden hat, erfahrt ihr in unserer Galerie:

Aufstellung fix: So startet Hertha BSC gegen den SC Freiburg

<b>Tor:</b> Alexander Schwolow (1) Zur Galerie
Tor: Alexander Schwolow (1) ©

DIE BEDEUTUNG DES SPIELS: Es ist eine Partie des 30. Spieltages. Sie fiel aus, weil Mannschaft und Trainer von Hertha BSC wegen einiger positiver Corona-Befunde in Isolation waren. Am Montag hatten die Herthaner gegen den FSV Mainz 05 dann das erste der ausgefallenen Spiele mit 1:1 beendet. Im Vergleich dazu hat Dardai seine Startformation gegen Freiburg gleich auf neun Positionen geändert. Nur Torhüter Alexander Schwolow und Mittelfeldspieler Mattéo Guendouzi wurden nicht rausrotiert. Bei seiner Aufstellung dürfte der Hertha-Coach bereits die kommende Aufgabe im Hinterkopf haben, die er als "Endspiel" titulierte. Am kommenden Sonntag empfangen die Berliner zum regulären 32. Spieltag Arminia Bielefeld. Mittendrin nun das Match gegen den Sport-Club. „Freundschaften zählen dann nicht, ich bin mehr als heiß gegen meinen Ex-Club“, sagte Torwart Alexander Schwolow. Er bestritt 125 Meisterschaftsspiele für den SC, ehe er im Sommer vergangenen Jahres nach Berlin wechselte: „Wir müssen unsere Situation voll annehmen, für uns geht es nur darum, drei Punkte zu holen.“

DER TREND: Hertha ist seit drei Heimspielen unbesiegt, holte sieben von neun möglichen Punkten. Freiburg reist mit drei Auswärtsniederlagen nacheinander nach Berlin.

DAS VORSPIEL: Das kam zur Unzeit. Der Wirbel um Jens Lehmanns rassistische Nachricht an den ehemaligen Nationalspieler Dennis Aogo ging auch an der Mannschaft nicht vorbei. Die Verantwortlichen handelten umgehend, Lehmann wurde aus dem Aufsichtsrat entfernt. An der Mannschaft sei der 51-Jährige aber eh nicht nah dran gewesen, meinte Dardai.