24. Oktober 2019 / 17:56 Uhr

2:2 in der 94.! VfL Wolfsburg gibt Sieg über KAA Gent spät noch aus der Hand

2:2 in der 94.! VfL Wolfsburg gibt Sieg über KAA Gent spät noch aus der Hand

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wolfsburgs William (rechts) setzt gegen Gents Michael Ngadeu-Ngadjui zum Sprint an.
Wolfsburgs William (rechts) setzt gegen Gents Michael Ngadeu-Ngadjui zum Sprint an. © Guido Kirchner/dpa
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Der VfL Wolfsburg bleibt auch im 21. Spiel in Folge ungeschlagen, spielt in der Europa League gegen den belgischen Erstligisten KAA Gent 2:2 (2:1). Wout Weghorst und Joao Victor sorgten früh in der Partie für die VfL-Tore, doch Gent glich die Partie in der Nachspielzeit durch Doppelpacker Yaremchuk diskutabel aus.

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Der VfL Wolfsburg bleibt in dieser Fußball-Saison weiter ungeschlagen, hat in der Europa League eine bessere Ausgangsposition aber leichtfertig verspielt. Die Niedersachsen kamen bei KKA Gent in Belgien am Donnerstagabend zu einem 2:2 (2:1), gaben dabei jedoch eine scheinbar sichere 2:0-Führung noch aus der Hand. Vor geschätzten rund 18 000 Zuschauern in der Ghelamco Arena erzielten Wout Weghorst (3. Minute) und Joao Victor (24.) die Treffer für das Team von Trainer Oliver Glasner. Roman Yaremchuk gelang für die Gastgeber der Anschlusstreffer (41.) und auch der späte Ausgleich (90.+4). Beide Mannschaften führen die Gruppe I nun mit je fünf Punkten an.

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Zusammen mit den Partien in der Vorbereitung sind die Wolfsburger nun schon seit 21 Spielen ohne Niederlage. Am Sonntag geht es in der Liga gegen den FC Augsburg weiter, ehe in der zweiten Runde des DFB-Pokals RB Leipzig in Wolfsburg zu Gast ist.

3. Spieltag in der Europa League: Bilder vom Gruppenspiel zwischen der KAA Gent und dem VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Wout Weghorst (rechts) erzielt gegen Gents Mikael Lustig (Mitte) und dem am Boden sitzenden Torwart Thomas Kaminski das Tor zum 0:1. Zur Galerie
Wolfsburgs Wout Weghorst (rechts) erzielt gegen Gents Mikael Lustig (Mitte) und dem am Boden sitzenden Torwart Thomas Kaminski das Tor zum 0:1. ©

Weghorst und Victor legen vor

Die Wolfsburger erwischten beim Tabellendritten der belgischen Jupiler Pro League einen perfekten Start. Bereits mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung. Nach einem traumhaften Pass des starken Maximilian Arnold legte der nach einer Ecke noch aufgerückte Marcel Tisserand den Ball quer auf Weghorst, der aus kurzer Distanz nur einzuschieben brauchte.

Das frühe Tor gab den nach ihrer Erfolgsserie eh schon selbstbewussten Wolfsburgern weitere Sicherheit. In beeindruckend souveräner Manier bestimmten die Niedersachsen zunächst das Geschehen. Die Gastgeber, die zuvor daheim elf Pflichtspiele in Serie nicht verloren hatten, offenbarten dagegen vor allem in der Defensive erstaunliche Schwächen.

Eine davon nutzte Joao Victor Mitte des ersten Durchgangs zum 2:0. Erneut leistete Arnold die Vorarbeit auf den Neuzugang vom Linzer ASK, der Igor Plastun mit einem Übersteiger einfach stehen ließ und sicher vollendete.

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Yaremchuk trifft in der Nachspielzeit

Gent wurde erst danach etwas stärker. Zunächst klärte Tisserand einen Lupfer von Yaremchuk noch vor der Linie (27.) Kurz vor der Pause war der Torjäger der Gäste aber doch zur Stelle und ließ VfL-Keeper Pavao Pervan mit einem wuchtigen Schuss aus rund 18 Metern keine Abwehrchance. Die Partie war damit wieder völlig offen, der VfL büßte seine Souveränität ein. Und hatte Glück, dass der 19 Jahre alte Jonathan David in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht sogar noch den Ausgleich für die Belgier erzielte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Glasner-Team weiter in die Defensive gedrängt und schaffte zunächst nicht mehr die notwendige Entlastung. Allerdings blieben Großchancen der Belgier weitgehend aus. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte sich der VfL wieder ein wenig befreien und hatte Pech, dass Gents Abwehrchef Michael Ngadeu-Ngadjui nach einer Notbremse gegen Victor nicht die Rote Karte sah. Richtig gefährlich wurde der VfL aber nicht mehr und konnte tief durchpusten, dass der eingewechselte Giorgi Kvilitaia in der 77. Minute das 2:2 zunächst verpasste. Yaremchuk war in der Nachspielzeit dann zur Stelle und traf zum Ausgleich, obwohl er mit sehr hohem Bein gegen den Kopf von Marcel Tisserand agierte.

dpa

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