14. Dezember 2018 / 19:35 Uhr

2:0: VfL Wolfsburg setzt seinen Lauf gegen den 1.FC Nürnberg fort

2:0: VfL Wolfsburg setzt seinen Lauf gegen den 1.FC Nürnberg fort

Redaktion Sportbuzzer
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Die Spieler des VfL Wolfsburg bejubeln den Führungstreffer.
Die Spieler des VfL Wolfsburg bejubeln den Führungstreffer. © Sebastian Widmann/Getty Images
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Der VfL Wolfsburg hat einen Lauf: Durch den 2:0-Auswärtssieg beim 1.FC Nürnberg feiern die Wölfe die Punkte acht, neun und zehn aus den letzten vier Partien und springen somit zumindest über Nacht auf den achten Tabellenplatz.

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Der VfL Wolfsburg hat dank Dauer-Torschütze Daniel Ginczek seinen Aufschwung in der Fußball-Bundesliga mit einem Sieg beim Abstiegskandidaten 1. FC Nürnberg fortgesetzt. Der 27-jährige Ginczek brachte die Niedersachsen am Freitagabend beim 2:0 (0:0) gegen seinen Ex-Club in der 58. Minute mit seinem fünften Saisontreffer in Führung. Josip Brekalo sorgte in der Nachspielzeit für den Enstand (90.+2). Die Niedersachsen verbesserten sich zum Auftakt des 15. Spieltags mit 22 Punkten auf Tabellenplatz acht.

Dem nun schon seit neun Partien sieglosen „Club“ fehlte vor 29.604 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion in der Offensive ein Erfolgsgarant wie Ginczek. Der Angreifer traf im dritten Spiel in Serie. Pech hatten die Nürnberger in der Schlussphase, als ein Treffer von Adam Zrelak wegen einer Abseitsposition nicht zählte.

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Wolfsburg

Der Nürnberger Virgil Misidjan (links) kämpft mit Wolfsburgs Maximilian Arnold um den Ball. Zur Galerie
Der Nürnberger Virgil Misidjan (links) kämpft mit Wolfsburgs Maximilian Arnold um den Ball. ©
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Tempo und spielerisches Niveau in Halbzeit eins bestenfalls mäßig

Nürnbergs Trainer Michael Köllner vertraute im Tor erneut auf Fabian Bredlow, obwohl der 23-Jährige zuletzt in München gepatzt hatte. Und der Keeper kam gut ins Spiel: In der vierten Minute parierte er einen Schuss aus spitzem Winkel von Ginczek, sieben Minuten später war er erneut gegen den Stürmer zur Stelle. Auf der Gegenseite schoss Zrelak nach einer Hereingabe von Virgil Misidjan über das Wolfsburger Tor (5.).

Köllner hatte seine Offensive umgebaut und neben Zrelak in Matheus Pereira und Federico Palacios zwei weitere Neue für den vorderen Bereich gebracht. Weder die Nürnberger noch die Wolfsburger verwöhnten ihre Fans jedoch mit Torraumszenen. Das Tempo und das spielerische Niveau waren bestenfalls mäßig.

Die Gastgeber überließen dem VfL weitgehend den Ball, doch die Niedersachsen wussten damit nur wenig anzufangen: Yunus Malli, der für den angeschlagenen Admir Mehmedi in der Startelf stand, konnte den zuletzt formstarken Schweizer nicht adäquat als Ideengeber ersetzen.

Kurz vor der Pause kam der „Club“ dann nochmal auf. Nürnberg wurde etwas zielstrebiger und hatte bei einem Distanzschuss von Ondrej Petrak Pech: Der Ball flog nur ganz knapp über die Latte (41.).

Nürnbergs Zrelak trifft aus Abseitsposition, Brekalo besorgt die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich das Niveau etwas. Vor allem Wolfsburg agierte entschlossener. Wout Weghorst scheiterte auf Zuspiel von Yannick Gerhardt am Pfosten (57.), eine Minute später machte es Ginczek besser: Er vollendete nach feiner Vorarbeit von Maximilian Arnold aus zentraler Position überlegt zum 1:0. Kurz zuvor hatte Misidjan bei einem Konter für Nürnberg nicht genau genug gezielt (56.).

Für die letzten 20 Minuten brachte Köllner Angreifer Mikael Ishak, um mehr Präsenz vor dem Wolfsburger Tor zu haben. Seine Mannschaft war in der Offensive jedoch größtenteils zu limitiert. Der Auswärtssieg des VfL geriet nur noch einmal ernsthaft in Gefahr, doch Zrelak stand bei seinem vermeintlichen Ausgleich in der 86. Minute im Abseits. Kurz vor Abpfiff sorgte Brekalo für die endgültige Entscheidung.

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Der Liveticker zum Nachlesen:

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