25. Januar 2020 / 14:32 Uhr

Hertha dreht das Spiel: VfL Wolfsburg verliert durch Treffer in der 90. Minute

Hertha dreht das Spiel: VfL Wolfsburg verliert durch Treffer in der 90. Minute

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Admir Mehmedi erzielte die 1:0-Führung für den VfL Wolfsburg.
Admir Mehmedi erzielte die 1:0-Führung für den VfL Wolfsburg. © Getty Images
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Der VfL Wolfsburg hat sein erstes Heimspiel des Jahres mit 1:2 (0:0) gegen Hertha BSC Berlin verloren. In der 90. Minute kassierten die Wolfsburger den entscheidenden Treffer.

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Zuhause verliert der VfL Wolfsburg gegen die Hertha BSC mit 1:2 (0:0). Die Wölfe begannen gut, ließen sich im Laufe der ersten Halbzeit aber immer mehr unter Druck setzen.

Die Niederlage zeichnete sich für die Wolfsburger erst in der 90. Minute durch einen Kopfball von Dodi Lukebakio, bis eine Viertelstunde vor Schluss lagen die "Wölfe" sogar noch mit 1:0 vorne. Doch die Wolfsburger Führung durch Admir Mehmedi (68.) glich Jordan Torunarigha (74.) nur sechs Minuten später mit einem wuchtigen Kopfball wieder aus. Das Spiel vor 24 894 Zuschauern war zäh, inspirationslos und lange Zeit arm an Höhepunkten. Aber es endete aus Sicht des früheren Bayern- und Bundestrainers deutlich erfreulicher als seine vorangegangene Dienstreise in die VW-Stadt im April 2009. Damals verlor der FC Bayern unter Klinsmann mit 1:5 in Wolfsburg. Wenig später war der Weltmeister von 1990 seinen Job in München los und der VfL zum ersten und bislang einzigen Mal deutscher Meister.

Die Bilder zur Bundesliga-Partie VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC Berlin

Wolfsburgs Kevin Mbabu (rechts) und Herthas Maximilian Mittelstädt im Luftduell. Zur Galerie
Wolfsburgs Kevin Mbabu (rechts) und Herthas Maximilian Mittelstädt im Luftduell. ©

Wolfsburg fehlt Tempo

So wartete die Hertha meist mit allen elf Spielern in der eigenen Hälfte auf Wolfsburger Angriffe, die in der ersten Viertelstunde auch wellenartig kamen, aber sehr schnell wieder verpufften. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte deshalb auch die Hertha. In der 13. Minute stand Marius Wolf nach einer Hereingabe von Lukebakio völlig frei am gegnerischen Fünfmeterraum. Der Ball rutschte dem für Selke aufgebotenen Flügelspieler aber unter der Sohle durch.

Wolfsburg fehlte das Tempo und das Zutrauen, um den Berliner Abwehrriegel ernsthaft ins Schwitzen zu bringen. Erst ein Volleyschuss von Josuha Guilavogui (38.) und ein Distanzschuss von Maximilian Arnold (40.) brachten wieder etwas Gefahr.

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Trotz Überlegenheit reichte es nicht zum zweiten Tor

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Wolfsburger etwas den Druck. Hertha-Torwart Rune Jarstein konnte in der 52. Minute nur mit Mühe eine gute Chance von Renato Steffen vereiteln.

Die „Wölfe“ machten aus ihrer Überlegenheit zu wenig, gegen passive Berliner reichte er aber trotzdem zum 20. Ligator im 19. Spiel. Der fünf Minuten zuvor eingewechselte Mehmedi wollte den Ball eigentlich nur in den Strafraum flanken. Da Wout Weghorst seinen Kopf aber geschickt darunter wegzog, segelte er zur Überraschung aller ins Tor.

Wolfsburg drängte nun auf das zweite Tor und die Hertha schien für kurze Zeit ernüchtert. Die Variante „Eckball Mittelstädt, Kopfball Torunarigha“ brachte sie aber zurück ins Spiel. Lukebakio hatte bereits in der 87. Minute die große Chance zum 2:1. Das gelang dem Belgier dann mit der letzten Möglichkeit dieses Spiels.

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