19. März 2019 / 13:44 Uhr

Neuer oder ter Stegen? Löw lässt Torwart-Frage für Serbien-Spiel offen, Gnabry fällt aus

Neuer oder ter Stegen? Löw lässt Torwart-Frage für Serbien-Spiel offen, Gnabry fällt aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gegen Serbien wird Serge Gnabry laut Joachim Löw ausfallen - dagegen hat Joshua Kimmich als Sechser seinen Platz sicher, anders als Torwart Marc-André ter Stegen.
Gegen Serbien wird Serge Gnabry laut Joachim Löw ausfallen - dagegen hat Joshua Kimmich als Sechser seinen Platz sicher, anders als Torwart Marc-André ter Stegen. © Getty/Montage
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Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem Länderspiel gegen Serbien viele Fragen zur Aufstellung offen gelassen. Sicher ist der Ausfall von Serge Gnabry, ebenso die dauerhafte Versetzung von Joshua Kimmich ins Mittelfeld. Offen ist aber, wer am Mittwoch gegen Serbien im Tor steht - Marc-André ter Stegen oder Manuel Neuer?

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Auf der Pressekonferenz der Nationalmannschaft vor dem Länderspiel am Mittwoch gegen Serbien (20:45) hat Bundestrainer Joachim Löw den Ausfall des angeschlagenen Flügelstürmers Serge Gnabry bestätigt. "Er hat die letzten zwei, drei Tage nicht trainiert. Für morgen, für das Spiel, ist das zu früh, weil er ein paar Tage nicht trainieren konnte. Für morgen ist er nicht eingeplant", betonte der 59-Jährige.

Ter Stegen oder Neuer?

Der Fußballlehrer ließ dagegen offen, wer am Mittwoch den Posten im Tor übernehmen wird. Der Bundestrainer hatte zuletzt betont, dem beim FC Barcelona überragenden Marc-André ter Stegen auch in der Nationalmannschaft Chancen geben zu wollen, nachdem Manuel Neuer zuvor für viele Jahre unangefochten gewesen war. "Im Tor haben wir noch keine Entscheidung getroffen. Was ich gesagt habe, hat Bestand. Marc wird auf jeden Fall seine Möglichkeiten bekommen. Darüber werden wir heute Abend noch mit den Torhütern sprechen", ließ Löw den Ausgang des Torhüter-Duells offen. Die Eindrücke im Training am Dienstagabend sollen ebenfalls in die Entscheidung mit einfließen.

SPORTBUZZER-Reporter Eric Zimmer vor dem DFB-Spiel gegen Serbien

Löw zur Kritik von Grindel: "Wir haben ein gutes Verhältnis"

Angesprochen auf die Kritik von DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte Löw: "Es war klar, dass es nach der Entscheidung Diskussionen geben wird. Darauf war ich eingestellt.Was der Präsident gesagt hat, empfand ich nicht als Kritik an meine Person. Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Wir haben ein gutes Verhältnis." Grindel hatte sich in einem Interview zu Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller geäußert und den Zeitpunkt der Ausmusterung der drei Bayern-Profis kritisiert.

Angesichts des eingeleiteten Umbruchs mit dem Abschied von Stammkräften wie Müller stehen hinter der restlichen Aufstellung Fragezeichen. Vor dem Duell mit Holland am Sonntag möchte Löw zudem rotieren, um einigen Leistungsträgern eine Pause zu gönnen. "Die Woche steht im Zeichen der Vorbereitung für das Holland-Spiel. Ich muss auch heute Abend erst noch mit einigen Spielern wie Toni Kroos sprechen, die zuletzt in ihren Vereinen viel gespielt haben, wie sie sich fühlen. Ich glaube, dass ich vielleicht noch Rücksicht auf einige Spieler nehmen kann. Es kommt auf die Frische der Spieler an", so der Bundestrainer.

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Fest eingeplant ist dabei FC-Bayern-Allrounder Joshua Kimmich - auf der Sechs. "Er wird bei uns auf jeden Fall weiter auf der zentralen Position im Mittelfeld spielen. Das hat gut funktioniert in der Kommunikation mit Toni Kroos", betonte Löw. Beim deutschen Rekordmeister kommt der 24-Jährige überwiegend als Rechtsverteidiger zum Einsatz.

Mit neuen Rückennummern: Der DFB-Kader für die Spiele gegen Serbien und Holland

Tor: #1 Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: #1 Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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