31. Juli 2020 / 11:41 Uhr

Aufstiegs-Ansage von Daniel Thioune: Mit Hamburger SV "irgendwann" Bundesliga erleben

Aufstiegs-Ansage von Daniel Thioune: Mit Hamburger SV "irgendwann" Bundesliga erleben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thioune will beim HSV nicht vom Aufstieg reden
Will irgendwann mit dem HSV in die Bundesliga: Daniel Thioune.
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Der neue Trainer des Hamburger SV peilt mit dem Hamburger SV den Aufstieg an. Das sagte er in seinem ersten Interview, seitdem er Anfang Juli beim Zweitligisten als Trainer vorgestellt wurde.

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Trainer Daniel Thioune sieht in der Entwicklung der Mannschaft des Hamburger SV auch die Möglichkeit zu eigener Reife. Durch seine Verpflichtung beim Fußball-Zweitligisten gab es „für mich die Chance, selbst ein Stück zu wachsen. Ich brauche da niemandem etwas vorzumachen, die Herausforderung Hamburger SV ist groß. Es kann der nächste Schritt sein“, sagte Thioune in einem Interview mit Hamburger Zeitungen. „Ich komme aus meiner Wohlfühloase heraus und tauche ein in die nächste Herausforderung.“

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Trotz der Abkehr des Vereinsvorstandes, als Ziel in dieser Saison die Rückkehr in die Bundesliga auszugeben, hat Thioune klare Vorstellungen: „15.30 Uhr. Bundesliga. Das möchte ich irgendwann erleben. Und ich habe das Gefühl, dass das hier möglich sein kann, denn der eingeschlagene Weg der Verantwortlichen überzeugt mich. Der HSV ist eine Chance, der nächste Schritt für mich.“ Thioune war vom VfL Osnabrück nach Hamburg gewechselt.

Thioune kam vom VfL Osnabrück

Anfang Juli hatte der HSV Thioune als neuen Trainer vorgestellt. Der 45-Jährige kommt vom Zweitliga-Konkurrenten VfL Osnabrück in die Hansestadt und soll den HSV fit für die anstehende Saison machen - doch vom Aufstieg in die Bundesliga wollte er selbst damals nicht sprechen. "Dass der HSV zurück in die Bundesliga möchte, weiß jeder. Aber davon zu reden, bringt uns den Zielen nicht näher", wird Thioune am Montag in einer ersten Pressemitteilung der Hamburger zitiert. "Ich werde vom ersten Tag an mit meinem Team hart daran arbeiten, dass sich alle Spieler weiterentwickeln und wir erfolgreich Fußball spielen."

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Hamburgs Ex-Coach Thomas Doll ist dennoch zuversichtlich, dass der 46-Jährige in Hamburg Erfolg haben kann und lobte die HSV-Verpflichtung im Gespräch mit der Bild: "Thioune ist ein guter Griff, denke ich."

Die kommende Saison ist für den HSV mittlerweile die dritte in der 2. Liga. An den Zielen sollte das aber nichts ändern, wie Doll unterstreicht: "Der Druck, aufsteigen zu müssen, wird immer vorhanden sein." Dennoch ist der Frust nicht nur bei Verantwortlichen, Spielern und Fans groß nach zwei verpassten Aufstiegen. Auch Mäzen Klaus-Michael Kühne verliert allmählich die Geduld mit seinem Lieblingsklub. "Er ist sicherlich schwer enttäuscht, wie wenig mit seinen Millionen in den letzten Jahren sportlich erreicht wurde", erklärte Doll der Bild.