12. Mai 2019 / 23:00 Uhr

Aufstieg klargemacht: So plant der MSV Pampow für die Oberliga

Aufstieg klargemacht: So plant der MSV Pampow für die Oberliga

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Jubel beim MSV Pampow nach dem 2:0 durch Mathias Reis (3.v.l.).
Die Kicker des MSV Pampow durften am Sonnabend den Aufstieg in die Oberliga bejubeln. © Johannes Weber
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Durch den 10:0-Heimsieg gegen den SV Hanse Neubrandenburg ist den Westmecklenburgern der Sprung in die Oberliga nicht mehr zu nehmen. Das Gros des Kaders wird zusammenbleiben.

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Dem MSV Pampow ist am Sonnabend etwas Historisches gelungen. In ihrer 29-jährigen Vereinsgeschichte haben die Westmecklenburger erstmals den Aufstieg in die NOFV-Oberliga Nord klargemacht. Nach dem 10:0 (4:0)-Heimsieg über den Absteiger SV Hanse Neubrandenburg feierten die grünen Piraten mit ihren Anhängern den Sprung in die fünfthöchste deutsche Spieklasse. „Wir haben nach dem Spiel noch zusammengesessen und das eine oder andere Bier aufgemacht", beschreibt MSV-Coach Ronny Stamer die noch verhaltenen Feierlichkeiten. „Mit dem Aufstieg haben wir einen Teil-Erfolg erzielt, jetzt wollen wir auch unseren ersten Rang verteidigen und Meister werden", ergänzt Stamer.

Planungen für Oberliga laufen auf Hochtouren

Beim Schützenfest über die Neubrandenburger, die ohne Wechselspieler angereist waren, trat besonders Joker Peter Waack mit seinem Dreierpack in Erscheinung. Der 34-Jährige, der zuletzt immer wieder verletzungsbedingt zurückgeworfen wurde, war erst zu Beginn der zweiten Hälfte für Johannes Ernst gekommen. „Ich wollte ihm einige Einsatzminuten geben und er hat es richtig gut gemacht. Ich freue mich für Peter, dass er gleich dreifach treffen konnte", sagt Stamer. Für die Zukunft sieht der Übungsleiter den routinierten Angreifer in einer anderen MSV-Mannschaft.

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (nach dem Saisonende):

Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. Zur Galerie
Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. ©
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Stamer und die Verantwortlichen haben durch den frühzeitigen Aufstieg auch Planungssicherheit für die neue Liga. Das Gros des MSV-Teams soll zusammenbleiben. „Wir werden mit etwa 90 Prozent aller Spieler des aktuellen Kaders in die Oberliga gehen. Das ist eine tolle Sache", kommentiert Stamer. Seine eingespielte Mannschaft will er mit punktuellen Neuzugängen verstärken. „Wir wollen frisches Blut in die Truppe bringen und haben auch neue Spieler im Blick, die schon Oberliga gespielt haben", so Stamer.

MSV Pampow strebt Klassenverbleib in Oberliga an

Er coacht den MSV seit 2015. Unter ihm haben sich die Pampower kontinuierlich nach oben entwickelt. Nach Tabellenplatz fünf in seiner Debütsaison folgten Rang vier und drei in den beiden folgenden Spielzeiten. Mit dem feststehenden Aufstieg zwei Spieltage vor Ende der laufenden Saison gibt es für den 40-Jährigen in der Oberliga nur ein Ziel: „Für uns wird es um den Klassenverbleib gehen. Dass das schwierig genug wird, sieht man ja auch daran, wie schwer sich derzeit Teams wie Anker Wismar tun."

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Ein Trumpf, auf den die Grün-Weißen in der kommenden Saison setzten werden, ist ihre Heimstärke. In der laufenden Spielzeit gab es noch keine Niederlage vor eigener Kulisse vor den MSV (13 Siege, zwei Remis). Die letzte Heimniederlage für die Pampower datiert vom 8. September 2017 gegen den Güstrower SC (0:4).

Schwieriges Restprogramm für MSV

Während die Aufstiegsfrage in der Verbandsliga geklärt ist, steht der Titelträger noch nicht fest. Als einziges Team kann der Tabellenzweite SV Pastow (70 Punkte), der nicht für die Oberliga gemeldet hat, den Pampowern (71) noch die Landesmeisterschaft streitig machen. „Es war ein bisschen schade, dass wir in der englischen Woche in Ueckermünde (1:1, d. Red.) nur unentschieden gespielt haben. Ansonsten wäre unser Vorsprung jetzt größer gewesen", so Stamer und fügt hinzu: „Die Wahrscheinlichkeit, Meister zu werden, war noch nie so groß für uns. Es wäre schön, wenn wir diese schon herausragende Saison, mit dem Titel krönen könnten."

Mit dem Derby beim FC Mecklenburg Schwerin (18. Mai) und dem Heimspiel gegen den Güstrower SC (1. Juni) haben die Pampower ein schwieriges Restprogramm zu bewältigen. Verfolger SV Pastow muss zunächst noch bei der SG Aufbau Boizenburg (18. Mai) antreten und erwartet zum Abschluss den 1. FC Neubrandenburg (1. Juni).

MSV Pampow: Losereit - Looks (57. Schilling), Drews, Reis - Runge, Höhn (71. Finkenstein), Hasselmann, Zschaubitz - Traore, Ernst (46. Waack), Da Silva Cruz.
Tore: 1:0 Runge (20.), 2:0 Drews (27.), 3:0 Runge (34.), 4:0 Drews (38.), 5:0 Runge (48.), 6:0, 7:0 Waack (51., 54.), 8:0 Drews (64./Strafstoß), 9:0 Traore (81.), 10:0 Waack (82.).
Schiedsrichter: Frank Hübner (Güstrow).
Zuschauer: 165.

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