12. Februar 2019 / 09:59 Uhr

Aufstieg zum Greifen nah! TV Jahn Wolfsburg ist kurz davor, Geschichte zu schreiben 

Aufstieg zum Greifen nah! TV Jahn Wolfsburg ist kurz davor, Geschichte zu schreiben 

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Petr Vanicek steht mit dem TV Jahn Wolfsburg vor dem Aufstieg in die Tennis-Nordliga. 
Petr Vanicek steht mit dem TV Jahn Wolfsburg vor dem Aufstieg in die Tennis-Nordliga.  © Sebastian Bisch
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Der TV Jahn Wolfsburg hat seine weiße Weste in der Tennis-Oberliga gegen den SC Cuxhaven gewahrt - der Aufstieg in die Nordliga ist damit zum Greifen nah. Beim deutlichen 5:1-Sieg war auch Kristian Kubik mit von der Partie, dessen Einsatz im Voraus nicht klar war. 

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Jetzt ist der Titel ganz nah! Auch im vierten Spiel der Oberliga-Wintersaison gab es kein Vorbeikommen an den Tennis-Assen des TV Jahn Wolfsburg, gegen den SC Cuxhaven blieb deren Weste mit 5:1 (11:3, 67:45) weiter weiß. Bei nur noch einer verbleibenden Partie sieht es damit in Sachen Meisterschaft und Aufstieg für die Wolfsburger sehr gut aus.

Kubik kommt aus Moldawien zum Spiel

Im Vorfeld war nicht sicher, ob Jahn überhaupt in Bestbesetzung antreten könnte, Kristian Kubik schaffte es jedoch rechtzeitig aus Moldawien zum Heimspiel. Und das lohnte sich: Kubik bezwang Marcel Kolbenstetter in zwei Sätzen (6:1, 6:4), auch Marek Pesicka (6:4, 6:2 gegen Felix Palmen) und Petr Vanicek (6:4, 6:3 gegen Kai Mangels) holten glatte Siege.

Das einzige Spiel gab Niklas Schulz gegen Matthias Reichert ab, er unterlag in drei Sätzen (1:6, 6:2, 5:10). Zuvor hatte Schulz wegen einer Schulterverletzung pausieren müssen, „also muss man darüber gar nicht weiter sprechen. Es ist normal, dass er noch nicht wieder komplett fit ist“, so Jahn-Trainer Milan Pesicka.

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"Die Jungs haben es perfekt gemacht"

Der Coach durfte auch Siege in den Doppeln bejubeln, Marek Pesicka/Vanicek bezwangen Palmen/Reichert in zwei Sätzen (7:5, 7:5), Schulz/ Kubik triumphierten in drei Sätzen über Daniel Reiß/Mangels (6:2, 3:6, 10:6). „Wir sind froh, so deutlich gewonnen zu haben“, resümierte Milan Pesicka. „Die Jungs haben es perfekt gemacht, das war für mich als Trainer schön zu sehen.“

Nun bleibt nur noch die Partie gegen den Barrier TC am 3. März. Drei Wochen Pause also für den Spitzenreiter, „das ist nicht so gut, aber wir können dank des Sieges beruhigt abwarten, was passiert“, so Pesicka. Interessant: Am Samstag duelliert sich der Zweite TC Rotenburg mit dem Dritten Barrier TC – gewinnt Barrien, ist Wolfsburg durch. „Das glaube ich aber nicht“, so Pesicka.

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"Das Einzige, was uns noch stoppen kann, ist die Grippewelle"

Eher will es sein Team selbst klar machen – „das Einzige, was uns noch stoppen kann, ist die Grippewelle“, ist der Coach selbstbewusst. „Wir haben einen soliden Vorsprung, können uns also ausrechnen, was uns reichen würde.“ Der Aufstieg in die Nordliga ist also zum Greifen nah – das Jahn-Team würde damit Geschichte schreiben. Pesicka: „Für den Verein wäre es das erste Mal.“

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