02. Juni 2019 / 19:56 Uhr

Aufstiegscoach Miroslav Jagatic: "Wir hatten nie Luft zum Atemholen!"

Aufstiegscoach Miroslav Jagatic: "Wir hatten nie Luft zum Atemholen!"

Uwe Köster
Leipziger Volkszeitung
Das erfolgreiche Leutzscher Trainerduo Christian Sobottka und Miroslav Jagatic überglücklich nach dem geschafften Aufstieg. 
Das erfolgreiche Leutzscher Trainerduo Christian Sobottka und Miroslav Jagatic überglücklich nach dem geschafften Aufstieg.  © PICTURE POINT
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Der 42-jährige hat die "Mission Aufstieg" bravourös erfüllt und blickt bereist auf die kommende "megaschwere" Regionalliga-Saison.

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Leipzig. Er war am 7. Januar dieses Jahres mit der klaren Mission Aufstieg verpflichtet worden – und hat sie erfüllt. Entsprechend erleichtert und glücklich war Chemie-Trainer Miroslav Jagatic, 42, nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Eilenburg.

Glückwunsch, Herr Jagatic! Gleich im ersten Anlauf hat’s für Sie geklappt mit dem Regionalliga-Aufstieg. Wie erleichtert sind Sie?

Natürlich bin ich froh, dass wir das gesamte zweite Halbjahr so erfolgreich gestaltet haben. Wir haben immerhin nicht verloren! Aber Luckenwalde blieb uns auch immer auf den Fersen, wir hatten nie Luft zum Atemholen.

JETZT Durchklicken: Die BSG Chemie Leipzig steigt nach dem 2:1 gegen den FC Eilenburg in die Regionalliga auf!

Riesen-Jubel in Leutzsch: Die BSG Chemie Leipzig steigt nach dem 2:1 gegen den FC Eilenburg in die Regionalliga auf! Zur Galerie
Riesen-Jubel in Leutzsch: Die BSG Chemie Leipzig steigt nach dem 2:1 gegen den FC Eilenburg in die Regionalliga auf! ©
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Man hat Sie heute vor dem Spiel angespannt wie selten zuvor gesehen, Sie kamen allein und als Letzter aus der Kabine, wirkten in sich gekehrt. Was ging da in Ihnen vor?

Es war so viel drumherum um das Spiel, wir hatten wirklich zu tun, die Spannung und Konzentration hochzuhalten. Ich bin im Kopf noch einmal alles durchgegangen, bevor ich rauskam. Aber das war kein Problem.

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Wie lange hat sich die Mannschaft denn an die Marschroute, die Sie ausgegeben haben zum heutigen Spiel, gehalten? Am Ende wirkte es doch recht wild auf dem Spielfeld ...

Die Jungs haben das schon gut gemacht. Eilenburg hat gezeigt, dass sie zu Recht auf dem dritten Platz stehen und hat keine Sekunde nachgelassen, um doch noch das Unentschieden zu machen. Bei der Hitze haben die Jungs das Letzte aus sich rausgeholt, um den Vorsprung nicht aus der Hand zu geben.

Nach dem Spiel am Pfingstsonntag in Gera lockt erst einmal der Urlaub. Auf was können sich die Chemie-Fans in der nächsten Regionalliga-Saison denn freuen?

Erst mal müssen wir das letzte Spiel machen, wir wollen die Rückrunde ungeschlagen überstehen. Dann ist wirklich erst mal Ruhe. Wir werden uns seriös vorbereiten, im Hintergrund laufen schon viele Dinge parallel. Es wird natürlich megaschwer, in der Regionalliga zu bestehen, doch das ist es doch, was wir wollen und warum wir die ganze Zeit gekämpft haben. Die Fans dürfen sich auf eine spannende Saison freuen, eine gut eingestellte Mannschaft und Kampf bis zum Letzten.

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