19. Juni 2019 / 11:49 Uhr

Aufstiegsfreude beim SV Tungendorf gedämpft

Aufstiegsfreude beim SV Tungendorf gedämpft

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Tungendorfs Kapitän Andreas Stölting (Mitte), der hier Marinko Ruzic (PSV II, im grünen Trikot) attackiert, sieht sein Team vor einem schwierigen Aufstiegsjahr.
Tungendorfs Kapitän Andreas Stölting (Mitte), der hier Marinko Ruzic (PSV II, im grünen Trikot) attackiert, sieht sein Team vor einem schwierigen Aufstiegsjahr. © Karsten Freese
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In Tungendorf weiß man, dass man personell nachlegen muss, um in der Fußball-Landesliga Holstein zu bestehen

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„Wir nehmen das Geschenk natürlich dankend an“, sagte der im Urlaub weilende SVT-Chefcoach Marco Frauenstein nach dem überraschenden „Aufstieg“ in die Fußball-Landesliga. Zu verdanken hat es der Vizemeister der Verbandsliga West dem TSV Schilksee, der die Meldung für die Landesliga zurückgezogen hatte. Nüchtern und sachlich bilanziert jedoch SVT-Mannschaftskapitän Andreas Stölting die Situation.

"Unsere Defizite sind zu hoch"

„Also grundsätzlich ist es für jeden Sportler eine Farce, so aufzusteigen. Auf die Relegation bezogen hat es bei uns sportlich ja für einen Aufstieg einfach nicht gereicht. Und wenn man von den letzten fünf Saisonspielen nur eines gewinnen muss, um aufzusteigen und das nicht schafft, dann hat das auch irgendwie einen Grund, warum man dann vielleicht nicht in die Landesliga gehört. In den drei Relegationsspielen haben wir deutlich gemerkt, dass unsere Defizite im Angriff auf dem Niveau einfach zu hoch sind.“

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Die ganz große Aufstiegsfreude klingt da nicht durch, und Stölting fährt fort: „Man muss jetzt mal schauen, wie wir das in den nächsten Wochen eventuell über den ein oder anderen überraschenden Neuzugang in den Griff kriegen.“ Er befürchtet: „Eigentlich startet man ja als Aufsteiger mit einer gewissen Euphorie in die Saison, die wird bei uns jetzt wahrscheinlich nicht so gegeben sein nach den letzten Spielen. In meinen Augen sollte man die Meldepflicht eventuell auf den 1. Juni beschränken, damit sich so ein Quatsch wie wir ihn jetzt haben, nicht wiederholt. Effektiv hat uns das jetzt zwei Wochen Sommerpause und den ein oder anderen Neuzugang gekostet“, konstatiert Stölting.

Wenig Veränderung soll helfen

Nun ist es Aufgabe der Trainer, vielleicht noch den einen oder anderen Spieler für den SVT zu begeistern. Vor allem Stürmer würden der Mannschaft gut zu Gesicht stehen. Die Abwehr war schon in der Verbandsliga das Prunkstück der Tungendorfer, doch auch defensiv ist noch Verstärkung willkommen. „Für uns als Mannschaft heißt es, aus den Aufstiegsspielen zu lernen und das bestmögliche rauszuholen“, sagt SVT-Torjäger Yannick Greier.

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Ein Plus des Überraschungsaufsteigers ist es, dass bis auf Torben Schlothfeld (tritt kürzer) der komplette Kader auch in die Saison 2019/20 der Landesliga Holstein geht.

Auch Nortorf und Padenstedt wollen durchstarten

Auch die Tungendorfer Ex-Kontrahenten in der Verbandsliga West befinden sich in ihrer wohlverdienten Sommerpause, doch hinter den Kulissen arbeiten Trainer und Verantwortliche eifrig an der Zusammenstellung ihrer Kaders. Dabei setzt der TuS Nortorf weiterhin auf die Jugend. Mit Michel Behrens, Marvin Kaul und Joris Scherbath rücken gleich drei A-Juniorenspieler des TuS in die Ligamannschaft. Von der U19 der SpVg Eidertal Molfsee wechselt Fynn Jürgensen zur Elf von Chefcoach Fabian Doege. „Das sind alles Nortorfer Jungs, die sich mit unserer Philosophie und dem Verein identifizieren. Ich freue mich auf sie“, so Doege.

Auch die SG Padenstedt hat den ersten Neuzugang fest am Haken. Tim-Louis Barck heuert bei dem Club von SGP-Chefcoach Christoph Beck an. Barck kommt vom Ligakonkurrenten PSV Neumünster II an die A7. Der TuS Bargstedt hingegen präsentiert mit Guido Wieck einen Nachfolger für den scheidenden Cheftrainer Hjalmar Krabbe. Wieck lenkte schon bis Juli 2017 die Geschicke beim Verbandsligisten und beerbt nun wiederum Krabbe.

Die vorläufige Einteilung der Spielklassen zur Saison 2019/20.

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