15. November 2021 / 15:30 Uhr

Aufstiegsrunde wohl verspielt: TSV Stelingen unterliegt daheim TuS Sulingen

Aufstiegsrunde wohl verspielt: TSV Stelingen unterliegt daheim TuS Sulingen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stelingens Immo Caspers (li.) kann seinen Gegenspieler nicht stoppen.
Stelingens Immo Caspers (li.) kann seinen Gegenspieler nicht stoppen. © Christian Hanke
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Sie wollte Druck auf den TSV Wetschen aufbauen, doch in der Partie gegen den TuS Sulingen fehlte es der Mannschaft des TSV Stelingen an selbigen. Aufgrund der 0:1-Heimpleite hat Stelingen nur noch theoretische Chancen auf die Aufstiegsrunde.

Nach diesem Spiel sind die Chancen zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde nur noch theoretischer Natur: Der TSV Stelingen verlor in der Landeliga Nord auf eigenem Platz mit 0:1 (0:0) gegen den TuS Sulingen. „Schade, wir hätten gern noch Druck auf den TSV Wetschen aufgebaut“, sagte Stelingens Trainer Marko Orsolic, dessen Team als Vierter nun fünf Punkte Rückstand auf Wetschen hat – bei zwei noch ausstehenden Partien.

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Keinen Druck aufgebaut, das galt auch für das Spiel gegen Sulingen. „Wir wollten den Gegner früh anlaufen und zu Fehler zwingen, das hat nicht gut geklappt“, sagte Orsolic, dessen Team es auch viel zu oft mit langen Bällen probierte und damit selten gefährlich in die Nähe des Strafraums kam. „In der Defensive standen sie mit groß gewachsenen Spielern, die haben alles rausgeköpft.“

Bilder vom Spiel der Landesliga Nord zwischen dem TSV Stelingen und TuS Sulingen

Stelingens Marc-Benjamin Klusmann (re.) probiert es per Kopf, doch der Abschluss ist nicht platziert genug. Zur Galerie
Stelingens Marc-Benjamin Klusmann (re.) probiert es per Kopf, doch der Abschluss ist nicht platziert genug. ©

Orsolic hadert mit Gegentor

Vor allem für den kleinen und sprintstarken Immo Caspers waren diese Zuspiele Gift. Ohnehin war Caspers nach einer Halbzeit platt. „Er lag eine Woche krank im Bett. Ihm hat einfach die Spritzigkeit gefehlt“, sagte sein Coach. Die Stelinger besaßen jedoch Torgelegenheiten durch Standardsituationen. Vor der Pause hatten Marc Klusmann und Hüsnü Sabab Chancen per Kopf, platzierten den Ball aber nicht ausreichend und druckvoll genug.

Das einzige Tor der Begegnung gelang Chris Brüggemann (48.). Ärgerlich aus der Sicht von Orsolic: „Wir hatten den Ball vorher schon geklärt, und kassieren doch das Gegentor, das zudem noch leicht Abseits war.“ In der Schlussphase riskierte der TSV alles, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen. „Es war das Gefühl, dass wir noch eine weitere Stunde hätten spielen können, ohne ein Tor zu erzielen“, sagte Marko Orsolic.