30. März 2020 / 23:17 Uhr

FCA-Manager Reuter verteidigt Trainings-Entscheidung: "Es hat sich niemand bei mir beschwert" 

FCA-Manager Reuter verteidigt Trainings-Entscheidung: "Es hat sich niemand bei mir beschwert" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Reuter hat sich gegen Kritik an dem Vorgehen seines Klubs FC Augsburg verteidigt. 
Stefan Reuter hat sich gegen Kritik an dem Vorgehen seines Klubs FC Augsburg verteidigt.  © imago images/Eibner
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Der FC Augsburg hat, ebenso wie Borussia Dortmund, mitten in der Corona-Krise das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Gegen Vorwürfe, sich nicht an die Trainings-Empfehlung der DFL gehalten zu haben, wehrt sich Augsburgs Manager Stefan Reuter entschieden. 

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Stefan Reuter, Manager des Bundesligisten FC Augsburg, hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, sich nicht an die Trainings-Empfehlung der Deutschen Fußball Liga zu halten. Die Klubs waren von der DFL gebeten worden, ihre Profis bis einschließlich 5. April nur individuell trainieren zu lassen.

Der bayerische Bundesligist aus Augsburg hatte ebenso wie einige andere Teams den Mannschaftstrainingsbetrieb jedoch eingeschränkt wieder aufgenommen. "Es hat sich niemand bei mir oder uns über Wettbewerbsverzerrung beschwert, ganz und gar nicht", sagte der 53 Jahre alte Reuter der Bild.

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Reuter warnt: "Von 0 auf 100 zu gehen, birgt große Gefahren"

"Wir sind unter den Klubs im Austausch, jeder sucht für sich einen Weg, die Spieler in einer möglichst guten Verfassung zu halten – damit sie für den Tag X, wenn es weitergeht, vorbereitet sind", sagte der ehemalige Weltmeister. "Von 0 auf 100 zu gehen, birgt große Gefahren!", warnte Reuter. "Für uns ist auch klar: Wenn es ein klares Commitment aller Proficlubs gibt, nur individuell zu Hause zu trainieren, würden wir uns dem anschließen."

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Auch Dortmund ist zurück im Training

Auch Borussia Dortmund hatte das Training am Montag wieder fortgesetzt. Allerdings fand die Einheit nicht gemeinsam auf dem Platz, sondern in Zweiergruppen zeitlich versetzt statt. Über den gesamten Vormittag fuhren die Spieler des Bundesligisten in ihren Privat-PKW am vereinseigene Gelände im Dortmunder Vorort Brackel vor. Vor den Toren des Trainingszentrums, wo normalerweise viele Fans auf ein Autogramm oder ein Selfie mit den Stars hoffen, herrschte gespenstische Ruhe.

"Wir wollen langsam wieder anfangen, in ganz kleinen Gruppen mit zwei Spielern", hatte Mittelfeldspieler Emre Can bereits am Sonntag in der Sport1-Sendung "Doppelpass" angekündigt. Es sei "schön wieder etwas zu machen und wieder Aufgaben zu haben."