12. Juni 2020 / 17:37 Uhr

Augsburg-Trainer Heiko Herrlich spricht über Schiedsrichter-Wirbel: "Wichtige" Reaktion des DFB

Augsburg-Trainer Heiko Herrlich spricht über Schiedsrichter-Wirbel: "Wichtige" Reaktion des DFB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Heiko Herrlich hatte sich nach dem Remis gegen den 1. FC Köln über die Ansetzung des Videoschiedsrichters beschwert.
Heiko Herrlich hatte sich nach dem Remis gegen den 1. FC Köln über die Ansetzung des Videoschiedsrichters beschwert. © Peter Schatz / Pool
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Als "Skandal" bezeichnete Augsburg-Trainer Heiko Herrlich am Sonntag eine Schiedsrichter-Entscheidung gegen seine Mannschaft. Der DFB räumte im Zusammenhang mit dem Referee sogar einen Fehler ein. Herrlich hat jetzt genug von der Mini-Affäre.

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Den Wirbel um seine Schiedsrichter-Kritik nach der Fehlentscheidung im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln will Heiko Herrlich hinter sich lassen. Schließlich bestreitet sein abstiegsbedrohter FC Augsburg ein wegweisendes Kellerduell am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05. In der Tabelle haben die Fuggerstädter mit 32 Zählern nur einen Punkt mehr als die Mainzer, der Vorsprung des FCA auf Relegationsplatz 16 beträgt vier Punkte.

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"Wichtig war, dass der DFB den Fehler eingeräumt hat, aber wir schauen jetzt nach vorne. Das ist abgehakt", versicherte Herrlich mit Blick auf seine Schiedsrichter-Schelte am Freitag.

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Herrlich: "Herr Winkmann kann sicher meine Emotion einordnen"

Der Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Lutz Michael Fröhlich, hatte eingeräumt, dass nach einer Aktion der Kölner Rafael Czichos und Ismail Jakobs gegen den Augsburger Noah Sarenren Bazee im Strafraum ein Elfmeter hätte gepfiffen werden müssen. Herrlich hatte die Fehlentscheidung unmittelbar nach der Partie am Sonntag (1:1) als "Skandal" bezeichnet. Offenbar gab es ein Problem in der Kommunikation zwischen Schiedsrichter Benjamin Cortus und dem Video-Assistenten Guido Winkmann.

"Der Herr Winkmann kann sicher meine Emotion einordnen nach so einer Fehlentscheidung. Wir schauen jetzt nach vorne und konzentrieren uns auf das Mainz-Spiel", betonte Herrlich. Der Kontrollausschuss des DFB hatte nach der Referee-Schelte von einem Ermittlungsverfahren gegen den Augsburger Coach abgesehen.