30. Dezember 2020 / 13:41 Uhr

Augsburg-Trainer Herrlich über die Corona-Krise, eine Fan-Rückkehr und den Jahresauftakt gegen Köln

Augsburg-Trainer Herrlich über die Corona-Krise, eine Fan-Rückkehr und den Jahresauftakt gegen Köln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Heiko Herrlich hofft für die Zukunft auf volle Bundesliga-Stadien.
Heiko Herrlich hofft für die Zukunft auf volle Bundesliga-Stadien. © imago images/Ulrich Hufnagel
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Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise bleiben die Bundesliga-Stadien auch zum Start des neuen Jahres vorerst leer. Augsburg-Trainer Heiko Herrlich hofft, dass Geisterspiele schon bald der Vergangenheit angehören. Eine baldige Fan-Rückkehr erwartet der 49-Jährige aber nicht.

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Der Augsburg-Trainer Heiko Herrlich (49) hat kurz vor dem Start ins neue Fußball-Jahr seine Hoffnung auf Bundesliga-Spiele vor vielen Fans geäußert. "Ich hoffe, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen, die Impfungen wirken und wir irgendwann wieder Fußballspiele in einem vollen Stadion erleben können, ohne dass man sich Sorgen machen muss. Ich weiß, das ist noch in weiter Ferne, aber die Hoffnung habe ich", sagte Herrlich im Interview der Augsburger Allgemeinen.

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Herrlich ist seit März Trainer des Bundesligisten. "Bisher habe ich hier in Augsburg nur das Spiel gegen Borussia Dortmund mit Zuschauern erlebt. Da haben sich die 6000 Fans wie ein volles Stadion angefühlt. An den Zustand ohne Fans möchte man sich nicht gewöhnen", sagte der frühere Nationalstürmer.

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Herrlich hofft beim Tabellenelften künftig auf mehr Wucht im Angriff. "Wir arbeiten daran, dass wir im Offensivbereich mehr Durchschlagskraft bekommen, ohne die Stabilität in der Defensive aufzugeben. Ich hoffe, dass zum Beispiel Florian Niederlechner an seine Leistung von 2019 anknüpfen kann. 2020 war für ihn ein eher enttäuschendes Jahr", sagte Herrlich vor dem Auftakt beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr). "Ich wünsche mir auch, dass unsere angeschlagenen Spieler wie Alfred Finnbogason, Fredrik Jensen oder auch Noah Sarenren Bazee ihre verletzungsbedingten Probleme beheben können. Auch André Hahn hat zuletzt wegen Corona gefehlt. Da hoffe ich auch auf einen positiven Verlauf."