21. September 2019 / 18:37 Uhr

Aus 0:4 mach 5:4: RSV Eintracht verteidigt Tabellenführung nach Wahnsinnsspiel

Aus 0:4 mach 5:4: RSV Eintracht verteidigt Tabellenführung nach Wahnsinnsspiel

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Laurits Schulze Buschhoff traf nach seiner Einwechslung doppelt.
Laurits Schulze-Buschhoff erzielte gegen den FV Preussen Eberswalde zwei Treffer. © Benjamin Feller/Archivbild
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Brandenburgliga: Laurits Schulze-Buschhoff schießt den Aufsteiger in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Sieg gegen den FV Preussen Eberswalde.

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RSV Eintracht 1949 - FV Preussen Eberswalde 5:4 (0:3). Tore: 0:1 Ceif Ben-Abdallah (17.), 0:2, 0:3 Kim Schwager (22., 35.), 0:4 Ben-Abdallah (53.), 1:4 Tim Schönfuß (65.), 2:4 Alexander Möhl (70.), 3:4 Laurits Schulze-Buschhoff (81.), 4:4 Yannic Heinze (90.), 5:4 Schulze-Buschhoff (90.+5). Rote Karte: Kim Schwager (79., Preussen Eberswalde, Tätlichkeit). Zuschauer: 150.

Was für ein Spektakel an der Stansdorfer Heinrich-Zille-Straße: Nach 95 turbulenten Minuten schoss Angreifer Laurits Schulze-Buschhoff den Aufsteiger und Tabellenführer RSV Eintracht 1949 mit der letzten Aktion des Spiels zum 5:4-Erfolg gegen die Gäste vom FV Preussen Eberswalde – die nach einer Stunde Spielzeit noch mit 4:0 in Führung lagen. „Ich ziehe meinen Hut vor euch“, sagte RSV-Trainer Patrick Hinze nach der Partie im Mannschaftskreis und stimmte anschließend selbst den Jubelgesang an: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey...“. Vorher zeigte seine junge Mannschaft eine unglaubliche Willensleistung. „Das ist der absolute Wahnsinn. Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass so einen Rückstand nur unsere Mannschaft drehen kann. Nach dem 1:4 habe ich auf jeden Fall wieder an uns geglaubt. Wir haben dann bis zum Schluss immer weiter Fußball gespielt und uns letztendlich belohnt“, sagte Hinze nach dem Auftritt seiner Schützlinge, die mit 13 Punkten aus fünf Spielen weiter auf Platz eins rangieren.

Der RSV Eintracht bejubelt spektakulären 5:4-Sieg gegen Preussen Eberswalde

Der Gastgeber war zwar von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, leistete sich im Aufbau aber zu viele Fehler und bekam die erfahrenen Gäste aus dem Barnim, die vom Ex-RSV-Coach Frank Schwager trainiert werden, nicht ins Laufen. So musste Preussen-Keeper Pawel Mariusz Kosarzecki in Durchgang eins kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Auf der anderen Seite konnte RSV-Schlussmann Ken Straße einen zweifelhaften Freistoß von Eberswaldes Trainersohn Kim Schwager nicht festhalten. Ceif Ben-Abdallah nutzte diesen Fehler und traf per Abstauber zur Preussen-Führung. Diese baute Schwager mit seinem Doppelpack nach 22 (aus Nahdistanz auf Vorlage von Ben-Abdallah) und 35 Minuten (per direktem Freistoß in die lange Ecke) noch vor der Halbzeit aus.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ben-Abdallah freistehend sogar noch auf 4:0 für Eberswalde (53.), ehe Tim Schönfuß nach Vorlage von Laurits Schulze-Buschhoff das 1:4 aus RSV-Sicht erzielte und die Aufholjagd einleitete. Danach nahm der Wahnsinn seinen Lauf. Alexander Möhl gelang das 2:4 (70.). Auf der anderen Seite wollte Kim Schwager gegen den bereits gelb-verwarnten Yannik Heinze einen Platzverweis provozieren, ließ sich zu einem Griff in den Unterleib seines Gegenspielers hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte (79.). In der Schlussviertelstunde hatte der RSV dann Chancen im Minutentakt und erzielte nach den Treffern von Schulze-Buschhoff (81.) und Heinze (90.) in allerletzter Sekunde noch das goldene Tor zum viel umjubelten Sieg.

RSV Eintracht 1949: Straße – Möhl, Ring, Buchholz, Lietz (46. Stachnik) – Ronis, Neubauer (60. Böttcher), T. Schönfuß, Kruska (46. Heinze) – Rauch, Schulze-Buschhoff.

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