29. August 2021 / 16:32 Uhr

"Aus Niederlagen kann man auch viel lernen!" - Stimmen zu Dynamo Dresdens 0:3-Niederlage gegen Paderborn

"Aus Niederlagen kann man auch viel lernen!" - Stimmen zu Dynamo Dresdens 0:3-Niederlage gegen Paderborn

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
29.08.2021, Sachsen, Dresden: Fuflball: 2. Bundesliga, SG Dynamo Dresden - SC Paderborn 07, 5. Spieltag, im Rudolf-Harbig-Stadion. Dynamos Christoph Daferner (l) steht nach der Niederlage 
Dynamos Christoph Daferner (l) steht nach der 0:3-Niederlage gegen den SC Paderborn enttäuscht auf dem Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions. © dpa
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Dynamo begann druckvoll und hatten durch Christoph Daferner die ersten Einschussmöglichkeiten, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Paderborn hatte aus der Pokalniederlage von Anfang August gelernt und präsentierte sich gnadenlos effektiv.Wir haben nach dem Abpfiff die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

Dresden. Die Vorzeichen standen gar nicht schlecht: Anfang August warf Dynamo Dresden den SC Paderborn noch aus dem DFB-Pokal. Im Kampf um Punkte fügten die Westfalen den Hausherren eine deutliche Niederlage zu - die erste unter Trainer Alexander Schmidt seit dem 24. April. Der Aufsteiger in die 2. Fußball-Bundesliga unterlag am Sonntag dem SC Paderborn mit 0:3 (0:3). Zuvor hatte das Team von Alexander Schmidt saisonübergreifend zehn Spiele keine Niederlage kassiert.

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Doch Sven Michel (8.) und Kai Pröger (24./26.) sorgten vor 16 000 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion für klare Verhältnisse für die Ostwestfalen, die nun mit elf Zählern auf Rang zwei der Tabelle springen - einen Platz und einen Punkt vor Dynamo. Das Team von Lukas Kwasniok ließ Dynamo gewähren und verlegte sich auf Tempogegenstöße. Mit Erfolg, denn Paderborns einzige drei Torschüsse im ersten Durchgang landeten auch allesamt im Tor von Kevin Broll. Doch sowohl das 0:1 durch Michel als auch das 0:2 durch Pröger resultierten aus individuellen Fehlern in der Dresdner Hintermannschaft.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum Spiel

Marco Hartmann (Ex-Kapitän und Spieler der SG Dynamo Dresden): Das Ganze ringsum war super aufregend. Ich war heute Vormittag schon etwas angespannt, nervös, wie es immer nur vor einem wichtigen Spiel der Fall war. Der Weg zum Stadion war total emotional. Es gab viele Fotos, Wünsche für die Zukunft. Das hat mich schon ganz schön berührt. Ich war dann froh, als das Spiel angepfiffen war und dieser Teil vorbei war, ich mich ein bisschen zurücklehnen konnte. Das Spiel an sich war natürlich total enttäuschend als Dynamo-Fan. Aus dem Nichts lagen wir 0:3 hinten. Ich weiß eigentlich gar nicht so recht, wieso. Aber für mich standen natürlich andere Dinge im Fokus: zum Schluss hier nochmal dabei zu sein, war richtig, richtig cool. Das nehme ich mit nach Hause, das nehme ich mit für immer. Zur Galerie
Marco Hartmann (Ex-Kapitän und Spieler der SG Dynamo Dresden): "Das Ganze ringsum war super aufregend. Ich war heute Vormittag schon etwas angespannt, nervös, wie es immer nur vor einem wichtigen Spiel der Fall war. Der Weg zum Stadion war total emotional. Es gab viele Fotos, Wünsche für die Zukunft. Das hat mich schon ganz schön berührt. Ich war dann froh, als das Spiel angepfiffen war und dieser Teil vorbei war, ich mich ein bisschen zurücklehnen konnte. Das Spiel an sich war natürlich total enttäuschend als Dynamo-Fan. Aus dem Nichts lagen wir 0:3 hinten. Ich weiß eigentlich gar nicht so recht, wieso. Aber für mich standen natürlich andere Dinge im Fokus: zum Schluss hier nochmal dabei zu sein, war richtig, richtig cool. Das nehme ich mit nach Hause, das nehme ich mit für immer." ©

Nach der Länderspielpause muss Dynamo auf Robin Becker verzichten, der nach einer Notbremse gegen Marco Stiepermann die Rote Karte sah (90.).