06. September 2020 / 15:55 Uhr

Frühes Aus für Vettel in Monza - Rennen nach Leclerc-Unfall kurzzeitig unterbrochen

Frühes Aus für Vettel in Monza - Rennen nach Leclerc-Unfall kurzzeitig unterbrochen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel raste aufgrund eines Defekts durch einen Styropor-Aufsteller.
Sebastian Vettel raste aufgrund eines Defekts durch einen Styropor-Aufsteller. © imago images/Motorsport Images
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Für Sebastian Vettel ist der Grand Prix in Monza früh beendet. Schon nach sieben Runden musste der Ferrari-Pilot seinen Wagen aufgrund eines Defekts abstellen. Zuvor waren am linken Hinterrad Flammen zu sehen. Auch Teamkollege Charles Leclerc schied nach einem Unfall aus. Das Rennen musste unterbrochen werden.

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Sebastian Vettel hat beim Formel-1-Heimrennen von Ferrari nach wenigen Runden seinen Wagen wegen eines Defekts abstellen und aufgeben müssen. "Die Bremsleitung ist explodiert", funkte er an den Kommandostand. Von hinten waren am linken Hinterrad Flammen zu erkennen. Vettel hatte zuvor in einer Schikane bereits den Ausweg nehmen müssen und war durch Styropor-Aufsteller gerast. Für den 33 Jahre alten viermaligen Weltmeister war es im achten Saisonrennen der zweite Ausfall. Auch für Teamkollege Charles Leclerc war das Rennen frühzeitig beendet. Der Monegasse krachte mit großer Wucht in die Reifenstapel, blieb aber unverletzt. Das Rennen musste nach dem Unfall unterbrochen werden.

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Kurz nach seinem Aus äußerte sich Vettel zu der erneuten Enttäuschung süffisant. "Am Dienstag bin ich im Simulator, das Auto hält wenigstens", sagte der Heppenheimer gegenüber RTL. Bereits einen Tag zuvor hatte Vettel geschimpft, nachdem er zum fünften Mal in dieser Formel-1-Saison vorzeitig in der Qualifikation ausgeschieden war. Der viermalige Weltmeister verpasste am Samstag beim Scuderia-Heimspiel die zweite K.o.-Runde. Im Windschattenpoker fehlten ihm 1,637 Sekunden auf Hamilton im Mercedes. "Es ist nicht gut getimt gewesen von uns, da waren zu viele Autos zur selben Zeit auf der Strecke", ärgerte sich Vettel.

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Der 33-Jährige war in der Qualifikation nur 17. geworden, sein Ferrari-Stallrivale Charles Leclerc kam ebenfalls nur zu einem enttäuschenden 13. Platz. Auch im Abschlusstraining hatte Vettel als 15. enttäuscht und im Anschluss über seinen schwer zu fahrenden Wagen geklagt. Für den viermaligen Weltmeister war es der letzte Grand Prix von Italien als Ferrari-Pilot. Er muss den Traditionsrennstall Ende dieses Jahres verlassen.