06. Januar 2022 / 16:23 Uhr

Ausfälle im 96-Angriff: Herz-Untersuchung bei Hinterseer

Ausfälle im 96-Angriff: Herz-Untersuchung bei Hinterseer

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Allein unterwegs: Lukas Hinterseer steigert das Programm, aber fürs Mannschaftstraining reicht es noch nicht.
Allein unterwegs: Lukas Hinterseer steigert das Programm, aber fürs Mannschaftstraining reicht es noch nicht. © Florian Petrow
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Seit Weihnachten ist Lukas Hinterseer von Hannover 96 wieder aus der Quarantäne. Aber die Corona-Infektion hat bei dem Stürmer größere Spuren hinterlassen als bei andern Kollegen. Er trainiert noch nicht bei voller Belastung. Nächste Woche muss Hinterseer zum EKG.

Trainer Christoph Dabrowski muss am Samstag bei der Generalprobe gegen Bremen auf drei Angreifer verzichten. Linton Maina liegt seit zwei Tagen mit Grippe flach. Sein Corona-Test in negativ - ebenso wie bei Hendrik Weydandt, der aber im privaten Umfeld eine infizierte Kontaktperson angab und sich sich selbst isoliert. Weydandt trainiert seit zwei Tagern individuell mit Fitmacher Felix Sunkel. Lukas Hinterseer hatte sich zwei Wochen vor Weihnachten mit dem Corona-Virus infiziert. Die Infektion hinterließ Spuren.

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Seit Trainingsstart trainiert der Stürmer eher nebenan statt mittendrin. Am Donnerstag startete er wieder mit dem Team ins Training, die Spielform ließ er aber aus und ging früher in die Kabine. Viel gemacht hat Hinterseer in dieser Vorbereitung im Vergleich zu den Kollegen noch nicht - so als gäbe es ein Belastungslimit, dass Hinterseer auf keinen Fall überschreiten darf.

Hinterseer braucht länger, um sich die nötige Fitness zurückzuholen. Zudem schwingt die ständige Sorge nach Long-Covid-Folgen mit. Deshalb muss Hinterseer auch in der kommenden Woche zur Herzuntersuchung. Dabrowski erklärt den Stand der Dinge: "Nächste Woche müssen wir einen EKG-Check machen, wir müssen aufpassen, dass da langfristig nichts passiert." Dabrowski hofft, "dass er danach ins Training einsteigen kann."

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Der Start gegen Rostock am 14. Januar käme ohnehin zu früh für den Stürmer. Aktuell plant 96 mit Maximilian Beier als Sturmspitze für die weitere Rückrunde. Zudem kam Cedric Teuchert neu, der von außen Druck macht oder zweite Spitze spielen kann.