16. Mai 2019 / 15:41 Uhr

Ausgerechnet! Zu 70,4 Prozent ist der MTV Gifhorn gerettet

Ausgerechnet! Zu 70,4 Prozent ist der MTV Gifhorn gerettet

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Michael Franke, Fußball ,Oberliga, MTV Gifhorn, MTV Wolfenbüttel
Ausgerechnet: Der MTV Gifhorn ist zu 70,4 Prozent gerettet, doch Trainer Michael Spies (l.) sieht eher die anderen 29,6 Prozent. © Michael Franke
Anzeige

Jetzt geht’s um alles! Zum Saisonfinale kämpft der MTV Gifhorn am Samstag (16 Uhr) beim MTV Wolfenbüttel um den Klassenerhalt in der Fußball-Oberliga. Fest steht: Zu 70,4 Prozent ist die Mannschaft von Trainer Michael Spies gerettet.

Anzeige
Anzeige

Alles schien auf einen Zweikampf mit dem 1. FC Wunstorf hinauszulaufen. Doch jetzt stecken auch Wolfenbüttel und der TB Uphusen (verlor am Mittwochabend mit 1:4 gegen Heeslingen) tief im Abstiegskampf. Mit einem Sieg wären die Gifhorner definitiv durch. Gelingt der Dreier nicht, muss der Viertletzte auf die Konkurrenz hoffen. „Rechenspiele kann man anstellen, wenn es nicht mehr anders geht, aber wir brauchen keine Rechenspiele. Wir haben es selbst in der Hand“, betont Spies.

Oberliga: MTV Gifhorn gegen VfL Oythe 2:1

Oberliga: MTV Gifhorn (l. Mathes Hashagen) gegen VfL Oythe 2:1 Zur Galerie
Oberliga: MTV Gifhorn (l. Mathes Hashagen) gegen VfL Oythe 2:1 ©
Anzeige

Die Wahrscheinlichkeit, dass Gifhorn auch in der neuen Saison Oberligist ist, liegt bei 70,4 Prozent. „Das Problem daran ist, dass wir zu 29,6 Prozent nicht gerettet sind“, betont der Trainer. „Wir brauchen 100 Prozent Wahrscheinlichkeit. Und die können wir nur erreichen, wenn wir das Spiel gewinnen.“ Und in Wolfenbüttel hofft Spies auf eine ähnliche Vorstellung wie zuletzt. „Dann haben wir eine gute Chance, das Spiel für uns zu entscheiden.“

"Können die Euphorie und die Zuversicht mitnehmen"

Helfen kann dabei auch der Last-Minute-Sieg gegen den VfL Oythe vom vergangenen Wochenende. „Das war ein Wechselbad der Gefühle. Jetzt können wir die Euphorie und die Zuversicht mitnehmen“, sagt Spies. Aber: „Allein damit gewinnst du keine Spiele, du musst die Partie mit dem Kopf und mit Disziplin bestreiten.“ Dazu kommt, dass Wolfenbüttel einiges gegen einen Gifhorner Sieg haben wird, schließlich können die Gastgeber selbst noch absteigen. „Die Mannschaft ist mit der aus der Hinrunde nicht mehr zu vergleichen. Sie haben vorn viele schnelle, bewegliche Spieler und hinten große, kopfballstarke Typen“, weiß der 53-Jährige.

Mehr zum MTV Gifhorn

Das Personal

Zudem bereitet das Personal Sorgen. Albert Hajdaraj, der im Sommer zu Landesligist SSV Kästorf wechseln wird, fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Daniel Ziolo ist krank, Marius Martinowski muss womöglich für die A-Jugend ran. Cedric Schröder ist dagegen wieder dabei. Auch Innenverteidiger Volkan Öztürk kann voraussichtlich spielen, er war wegen Leistenproblemen gegen Oythe ausgewechselt worden. Spies: „Das hat unser Physio direkt wieder hinbekommen.“

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Wolfsburg/Gifhorn
Sport aus aller Welt