02. Mai 2021 / 20:17 Uhr

Ausgleich in der Finalserie: Scorpions verlieren in Selb im Penaltyschießen

Ausgleich in der Finalserie: Scorpions verlieren in Selb im Penaltyschießen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Selber Wölfe jubeln nach einem Treffer im Hinspiel.
Die Selber Wölfe jubeln nach einem Treffer im Hinspiel. © Florian Petrow
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Es bleibt spannend im Kampf um den Aufstieg in die DEL2. Im zweiten Spiel der Play-off-Finalserie lieferten sich die Hannover Scorpions und die Selber Wölfe ein packendes Duell. Im Penaltyschießen setzten sich schließlich die Bayern durch.

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Die Hannover Scorpions haben in den Play-offs der Eishockey-Oberliga mit 3:4 (2:2, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Selber Wölfen verloren. In der Serie steht es damit 1:1. Am Dienstag (20 Uhr) kommt es in Mellendorf zum dritten Spiel der Serie.

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Besser hätten die Gäste nicht starten können: Tomi Wilenius traf nach 39 Sekunden zum 0:1. Nach dem Ausgleich von Fedor Bioarchinov (9.) gelang Christoph Koziol in Überzahl das 1:2 (10.). Jan Hammerbauer (19.) egalisierte für die nun besseren Wölfe zum 2:2.

Bilder vom Play-off-Finale (Spiel 1) der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen

Bilder vom Play-off-Finale (Spiel 1) der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen Zur Galerie
Bilder vom Play-off-Finale (Spiel 1) der Eishockey-Oberliga zwischen den Hannover Scorpions und den Selber Wölfen ©

Zu Beginn des Mitteldrittels agierten die Scorpions ungewohnt verhalten, fast schon ein bisschen schläfrig – so auch bei der ersten Unterzahl, als Lukas Miculka ungestört ums Tor kurvte und nach zu spätem Eingreifen von Robin Thomsen mit einem Bauerntrick Torhüter Brett Jaeger überwand (23.).

Zur Hälfte des Abschnitts half den Scorpions ein Powerplay, um wieder Offensivaktionen zu zeigen – eine doppelte Überzahl ließen sie aber ungenutzt. Dass es nur mit einem 2:3-Rückstand in die erneute Pause ging, hatten die Scorpions ihrem Keeper zu verdanken.

Glück nicht auf der Seite der Scorpions

Im Schlussdrittel bekamen die Wedemärker die Offensive der Gastgeber wieder in den Griff und ließen weitaus weniger Chancen zu – konnten aber selbst für wenig Durchschlagskraft vor Wölfe-Keeper Michel Weidekamp sorgen. Erneut konnten sie sich auf ihre Powerplay-Stärke verlassen – auch auf das nötige Scheibenglück. Ein Schuss von Mario Trabucco traf Koziol am Rücken, von dort sprang der Puck zu Robert Peleikis. Der Verteidiger traf im zweiten Nachschuss zum 3:3 (57.)

Nach einer torlosen Verlängerung gelang Miculka im Penaltyschießen das Siegtor – auch hier war ein zusätzlicher Durchgang notwendig.

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Tore: 0:1 (0:39) Wilenius (Pfennings), 1:1 (8:25) Boiarchinov (Schiener, Hammerbauer), 1:2 (9:29) Koziol (Wilenius), 2:2 (18:22) Hammerbauer (Slavetinsky), 3:2 (23:30) Miculka (bei 5-4), 3:3 (56:23) Peleikis (Trabucco, Koziol).

Penalty: Miculka.