24. Januar 2022 / 13:54 Uhr

Ausrufezeichen gesetzt! Vorsfeldes Faustballer besiegen den Spitzenreiter

Ausrufezeichen gesetzt! Vorsfeldes Faustballer besiegen den Spitzenreiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Überraschung gesorgt: Die Faustballer des MTV Vorsfelde besiegten den Spitzenreiter.
Für Überraschung gesorgt: Die Faustballer des MTV Vorsfelde besiegten den Spitzenreiter. © Gero Gerewitz
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Mit einem unerwarteten Sieg gegen den SV Moslesfehn und zwei wichtigen Punkten im Gepäck trat Faustball-Zweitligist Vorsfelde die Heimreise aus Ahlerstedt an. Der MTV brachte Spitzenreiter SV Moslesfehn die erste Niederlage nach über einem Jahr bei. Da fiel die folgende Niederlage gegen den Gastgeber aus Wangersen weniger ins Gewicht.

Was für ein Ausrufezeichen im Keller der 2. Faustball-Bundesliga! Der MTV Vorsfelde besiegte beim Spieltag in Ahlerstedt den seit eineinhalb Jahren unbesiegten Tabellenführer SV Moslesfehn, fuhr zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein.

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Gegen Gastgeber MTV Wangersen folgte dann zwar eine Niederlage, "doch die fiel kaum ins Gewicht", so Vorsfeldes Trainer Frank Kuwert-Behrenz.

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MTV Vorsfelde - SV Moslesfehn 3:1 (11:6; 11:8; 4:11; 14:12).

Das war von beiden Teams Faustball der absoluten Spitzenklasse. Der MTV startete hochkonzentriert, spielte in allen Mannschaftsteilen wie aus einem Guss und war dem Tabellenführer immer etwas voraus. Die Aktionen waren zielführender und Vorsfeldes Angriff fand sowohl bei der Angabe als auch beim Rückschlag immer wieder spektakuläre Lösungen. Kuwert-Behrenz: "Die ersten beiden Durchgänge waren nahezu perfekt!" Im dritten Satz forderte der bis dahin furiose Vorsfelder Auftritt seinen Tribut. Aufgrund "ein paar weniger Unkonzentriertheiten erspielte sich Moslesfehn Vorteile und den Satzgewinn", so der Coach. Der vierte Durchgang wurde dann ein Ritt auf der Rasierklinge. Das Niveau top, die Führungen ständig wechselnd. Kuwert-Behrenz: "Vielleicht war es am Ende das berühmte Quäntchen Glück, das uns den knappen, aber durchaus verdienten Erfolg bescherte." Doch Glück hin oder her: "Es war definitiv unser bestes Spiel der Saison", sagte der Trainer, der sich nicht nur wegen der wichtigen zwei Punkte freute: "Sondern vor allem, weil wir erlebt haben, dass wir es können."

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MTV Wangersen - MTV Vorsfelde 3:1 (11:5; 8:11; 11:6; 12:10).

Nach dem Spitzenreiter wartete der Tabellenzweite auf Vorsfelde. Schade, jetzt zeigte das Team von Kuwert-Behrenz auch wieder mal sein anderes Gesicht - wie schon so oft in dieser Saison. Wangersen nahm den Angriff der Gäste nahezu komplett aus dem Spiel und düpierte sie geradezu durch ständiges Kurzballspiel. Allerdings: Kampflos ergab sich Vorsfelde nicht, gewann den zweiten Satz und hätte sogar fast einen fünften erzwungen. Doch das Aufbäumen im vierten Durchgang war nicht von Erfolg gekrönt. Kuwert-Behrenz: "Trotz allem überwiegt das Positive. Zwei unerwartete Punkte, zwei gute Spiele bei einem fast perfekten Auftritt und die Erkenntnis, dass wir durchaus in der Lage sind, mit den Topteams der Liga mitzuhalten."

So geht's weiter

Am 29. Januar (15 Uhr) geht es nach Hamm, wo neben dem gastgebenden Schlusslicht auch der Tabellenvierte Leichlingen II am Start ist. "Hier gilt es auf jeden Fall zu punkten. Die Mannschaft hat es absolut selbst in der Hand, mit dieser Leistung ohnehin, sich die schon langjährige Klassenzugehörigkeit weiter zu sichern", ist sich der Coach sicher.

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