09. Januar 2020 / 17:01 Uhr

Ausverkauft! MBS-Arena beim Oberhavel-Masters restlos voll

Ausverkauft! MBS-Arena beim Oberhavel-Masters restlos voll

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frenetisch bejubelte der TuS 1896 Sachsenhausen den Sieg beim 21. Oberhavel-Hallenmasters.
Frenetisch bejubelte der TuS 1896 Sachsenhausen den Sieg beim 21. Oberhavel-Hallenmasters. © Robert Roeske
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Hallenfußball: Die acht besten Teams aus Oberhavel spielen am Sonnabend gegeneinander. Karten an der Tageskasse gibt es nicht mehr.

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Die „Creme de la Creme“ der Fußballszene aus Oberhavel trifft sich am morgigen Sonnabend in der MBS-Arena in Oranienburg. Ab 15.30 Uhr kicken die acht höchstspielenden Mannschaften der Region den Sieger beim 22. Oberhavel-Hallenmasters aus. Die Vorfreude bei den teilnehmenden Teams ist bereits groß, bei den Fans scheinbar riesig. Denn zwei Tage vor dem Turnierstart konnte der veranstaltende Oranienburger FC Eintracht vermelden, „dass die MBS-Arena ausverkauft ist“, so Organisator Ralf Leiskau in einer Mitteilung. „Das Interesse am 22. Oberhavel-Masters um den Orafol-Pokal, präsentiert von den Stadtwerken Oranienburg, war im Vorverkauf riesig und so bisher in der langen Geschichte noch nicht erlebt.“

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Alle Sieger des Oberhavel-Hallenmasters von 2001 bis heute

Sieger des 3. Oberhavel-Masters 2001: SV Altlüdersdorf. Der SVA verteidigt den Pokal in der Oranienburger Louise-Henriette-Halle nach dem Sieg 2000. Nachdem der FC 98 Hennigsdorf 1999 das erste Masters gewann, ist der SVA bis heute Rekordchampion mit Siegen in den Jahren 2000, 2001, 2007, 2011 und 2018. Zur Galerie
Sieger des 3. Oberhavel-Masters 2001: SV Altlüdersdorf. Der SVA verteidigt den Pokal in der Oranienburger Louise-Henriette-Halle nach dem Sieg 2000. Nachdem der FC 98 Hennigsdorf 1999 das erste Masters gewann, ist der SVA bis heute Rekordchampion mit Siegen in den Jahren 2000, 2001, 2007, 2011 und 2018. © Robert Roeske

Damit wird es am Veranstaltungstag selbst keine Tageskasse mehr geben. Für die Organisatoren, die nach Angaben von Leiskau „auf der Zielgeraden“ sind, gilt es jetzt nur noch, „Details vor dem Start“ zu erledigen. Somit kann sich spätestens am Samstagnachmittag alles auf das runde Leder und das Hallenparkett konzentrieren. Da wird dann der Sieger 2020 gesucht. „Wir freuen uns wieder auf ein Highlight in der Fußball-Hallensaison und können wieder die bestplatzierten Mannschaften unseres Fußballkreises präsentieren“, äußert sich OFC-Vereinsboss Jürgen Peter im Vorfeld des „prestigeträchtigen Turniers“, wie es die acht Trainer im Vorfeld unisono erklärten. Denn trotz aller sportlichen Ergebnisse im Vorfeld treten die Fußballer auf dem Parkett an, um zu gewinnen.

In Staffel A befinden sich neben Titelverteidiger TuS Sachsenhausen (Brandenburgliga) noch die beiden Landesligisten SC Oberhavel Velten und SV Zehdenick sowie das Landesklasseteam vom Birkenwerder BC. In Gruppe B spielen neben den beiden Brandenburgligisten SV Altlüdersdorf und dem Oranienburger FC Eintracht noch die beiden Landesligisten FC 98 Hennigsdorf und Fortuna Glienicke um die zwei begehrten Tickets für das Halbfinale. Im Anschluss treten die jeweiligen Sieger im Endspiel gegeneinander an. Im Vorjahr konnte TuS Sachsenhausen das Endspiel im Stadtderby mit 4:2 gegen den Stadtrivalen OFC Eintracht gewinnen. Durch den Vorjahreserfolg holte der Verein aus Sachsenhausen bereits zum fünften Mal die Trophäe und zog mit dem SV Altlüdersdorf nach Gesamtsiegen gleich.

Im Endspiel setzt sich die Mannschaft von Trainer Oliver Richter gegen den Lokalrivalen Oranienburger FC Eintracht mit 4:2 durch.

Vor 900 Zuschauern in der ausverkauften Oranienburger MBS-Arena setzte sich der TuS 1896 Sachsenhausen am Ende beim Aufeinandertreffen der acht besten Oberhavelteams die Hallenkrone auf. Zur Galerie
Vor 900 Zuschauern in der ausverkauften Oranienburger MBS-Arena setzte sich der TuS 1896 Sachsenhausen am Ende beim Aufeinandertreffen der acht besten Oberhavelteams die Hallenkrone auf. © Robert Roeske

Wer hat nun bei der aktuellen Auflage die Nase vorn? Gibt es vielleicht sogar einen Neuling in der Siegerliste? Die Antwort gibt es spätestens am frühen Samstagabend, wenn das Finale in der ausverkauften MBS-Arena angesetzt ist. Da hoffen die Organisatoren zudem, dass das gesamte Turnier ohne Zwischenfälle abläuft „und wir einen „tollen Fußballnachmittag im vernünftigen Rahmen erleben“, so Organisator Leiskau.

Das sagen die Trainer

Michael Schuldig, Co-Trainer Oranienburger FC Eintracht: "Egal, was bisher war – wir wollen das Masters gewinnen. Der Stellenwert ist sehr hoch und definitiv einen Eintrag im Kalender wert."

Torsten Thiel, Trainer TuS Sachsenhausen: "Das Turnier mit seinem Charme und Reiz sucht seinesgleichen in Oberhavel. Es hat einen hohen Stellenwert für den Verein und die Region."

Daniel Heilmann, Trainer FC 98 Hennigsdorf: "Es ist sicher das Turnier der Turniere in Oberhavel. In unserer jetzigen Situation ist das Masters aber nicht wichtig, wir haben andere Ziele."

Oliver Schirrmacher, Trainer SC Oberhavel Velten: "Alle Beteiligten betreiben hohen Aufwand für dieses einzigartige Turnier, da will man am Ende als Teilnehmer kein Kanonenfutter sein."

Steffen Borkowski, Trainer SV Atlüdersdorf: "Trotz der sportlichen Rivalität sollen alle auf ihre Kosten kommen. In einer eher tristen Vorbereitung ist es eine willkommene Abwechslung."

Daniel Runge, Trainer SV Zehdenick: "Wenn wir die Vorrunde überstehen, ist das für uns schon ein Erfolg. Wir freuen uns, zu den acht besten Teams der Region zu gehören."

Sascha Flemming, Trainer Fortuna Glienicke: "Für die Spieler ist es sicherlich etwas Besonderes. Wenn man antritt, will man auch gut abschneiden. Es soll sich aber kein Akteur verletzen."

Florian Glitza, Trainer Birkenwerder BC: "Wir sind das erste Mal dabei und können eine Aktivenrolle einnehmen. Trotz der Außenseiterrolle wollen wir für eine Überraschung sorgen."