18. Oktober 2020 / 13:34 Uhr

"Hat uns nicht geschmeckt": Bückeburger sind aggressiver als der 1. FC Wunstorf

"Hat uns nicht geschmeckt": Bückeburger sind aggressiver als der 1. FC Wunstorf

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die beiden Treffer von Daniel Degner genügen für den 1. FC Wunstorf nicht zu einem Punktgewinn.
Die beiden Treffer von Daniel Degner genügen für den 1. FC Wunstorf nicht zu einem Punktgewinn. © Christian Hanke
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Der 1. FC Wunstorf ist nach der 2:3-Niederlage beim VfL Bückeburg nunmehr seit vier Spielen ohne Sieg in der Landesliga Süd. Trotz früher Führung unterlag die Mannschaft von Onur Köse verdient, da die Gastgeber aggressiver zu Werke gingen. "Das hat uns nicht geschmeckt", resümierte Wunstorfs Trainer.

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Der 1. FC Wunstorf hat sein Heimspiel in der Landesliga Süd gegen den VfL Bückeburg mit 2:3 (2:2) verloren. Schwächen bei Standardsituationen und individuelle Fehler kosteten die Wunstorfer die Punkte, die nun seit vier Spielen ohne Sieg sind. Der Beginn verlief aus Sicht der Gastgeber ideal. Nach einem schönen Angriff setzte sich der FC über die rechte Seite nach einem Zusammenspiel von Mehmet Aydin und Tugrancan Singin durch, Daniel Degner traf zum 1:0 (7.).

„Wir hatten die Partie ohnehin anfangs gut im Griff“, befand Wunstorfs Trainer Onur Köse, dessen Team dann aber nach einem Eckball den Ausgleich durch Julian Steierberg (12.) kassierte. Immerhin: Auch Wunstorf war nach einer Standardsituation erfolgreich. Nach einem Eckball von Aydin brachte Tino Amberg den Ball zurück ins Zentrum, dort gelang Degner sein zweites Tor des Nachmittags (23.).

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Hier noch Vorlagengeber, rund zehn Minuten später der Verursacher: Beim Spielaufbau verlor Amberg als letzter Mann den Ball, Christian Schwier lief allein auf Wunstorfs Torhüter Armin Tvrtkovic zu und traf zum 2:2 (32.).

Auch in den zweiten Durchgang startete Köses Team besser. In den ersten zehn Minuten hatte es mehrere gute Aktionen in und am Strafraum. Das nächste Tor fiel jedoch auf der Gegenseite – erneut durch einen Eckball. Diesmal war Cedric Schroeder zur Stelle (59.) und brachte die Gäste erstmals in Front. Die Begegnung war endgültig gekippt – symptomatisch zwei Minuten nach der Auswechslung des angeschlagenen Degner, dem überragenden Spieler und Kopf der jungen Mannschaft.

"Ständiges Reklamieren" gefällt Köse nicht

In den verbleibenden 30 Minuten gelang es Wunstorf nicht mehr, sich eine zwingende Chance auf das 3:3 zu erarbeiten. „Der Sieg für Bückeburg war verdient. Sie waren aggressiver, das hat uns nicht geschmeckt“, sagt Köse. Was ihm aber auch nicht geschmeckt hat war die Tatsache, „dass der VfL ständig reklamiert und Freistöße oder Elfmeter gefordert hat“.