28. September 2020 / 12:45 Uhr

Auswärtsdreier für die Luckenwalder Reserve

Auswärtsdreier für die Luckenwalder Reserve

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
FSV-Doppeltorschütze Peer Heinze (r.) führt aktuell mit sieben Treffern die Torjägerliste der Fußball Landesklasse Ost an.
FSV-Doppeltorschütze Peer Heinze (r.) führt aktuell mit sieben Treffern die Torjägerliste der Fußball Landesklasse Ost an. © Frank Neßler (Archiv)
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Landesklasse Ost: FSV 63 Luckenwalde II gewinnt nach Rückstand bei Rot-Weiß Luckau noch mit 4:3. Peer Heinze trifft für die Gäste doppelt.

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Mit Moral, Glück und einem starken Fritz Pflug im Tor gingen die Luckenwalder Landesklassenfußballer am fünften Spieltag bei Rot-Weiß Luckau als Sieger vom Platz. Nach 90 Minuten im strömenden Regen hieß es 4:3 (3:3) für die Gäste aus der TF-Kreisstadt.

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„In Luckau haben wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan“, erklärte FSV-Trainer Rainer Stock. Auch am Sonnabend kam seine Mannschaft mit den widrigen Bedingungen und der Spielweise der Hausherren zunächst nicht zurecht.

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Die Gäste hatten keinen Zugriff auf die Partie. Immer wieder setzten die Platzbesitzer mit Steilpässen ihre schnellen Stürmer ein. Tom Mikolajek (10.) und zweimal Tino Eckardt (24., 25.) waren die Nutznießer. Sie erzielten die Führungstreffer der Rot-Weißen in der ersten Halbzeit.

Die Luckenwalder kamen jedoch immer wieder zurück. Markus Müller (16.) und zweimal Peer Heinze (31., 38.) waren ihre Torschützen zum 3:3-Pausenstand. Nach Wiederbeginn fiel nur noch ein Treffer. Benedict Pienz (52.) erzielte nach einer Ecke das Siegtor der Luckenwalder. Anschließend mussten die Gäste bis zum Abpfiff um die drei Punkte bangen. Mit viel Kampf gelang es ihnen jedoch, einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.

„Das Spiel haben wir letztlich gewonnen, weil wir eine ganz große Moral an den Tag gelegt haben und uns Torwart Fritz Pflug speziell in den letzten 20 Minuten mit einigen Glanzparaden vor dem Ausgleich bewahrt hat“, sagte Stock, „Luckau hatte sich das Unentschieden allemal verdient gehabt, aber diesmal hatten wir das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite.“